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Gesellschaft

Freie Infrastrukturen

In den letzten Wochen ergab sich bei mir ein reger Austausch mit Politikern verschiedener Parteien. Zudem gab es in der Freifunk-Community zahlreiche Anfragen von Journalisten zu Freifunk und freien Infrastrukturen. Gerne mache ich hier meine Positionen öffentlich.

Jeder Bürger hat das Recht auf ein menschenwürdiges, selbstbestimmtes Leben in Freiheit. Dies kann nur in einer Gesellschaft geschehen, die Bürgern, Orte für die Entfaltung der Persönlichkeit und ein menschengerechtes Leben zur Verfügung stellt, unabhängig von Einkommen und Status. Der freie Zugang zu Wasser, Luft, Strom, öffentlichen Straßen und Plätzen, Schulen und Universitäten muss genauso gesichert sein, wie der ungehinderte Zugang zu freien digitalen Netzen als Orte der Öffentlichkeit im neuen digitalen Raum. Um diese Orte zu ermöglichen und effiziente lokale Netze und Breitbandinternet für alle im städtischen und ländlichem Raum aufzubauen, muss das offene Spektrum neben gegenwärtigen WLAN-Frequenzen ausgeweitet werden. Ein demokratischer Diskurs kann nur gesichert sein, wenn öffentliche Orte hierfür existieren. Offene Infrastrukuren wie Vekehrswege, Telekommunikationsnetze, Energie- und Wasserversorgung sind nicht nur eine Basis für wirtschaftliche Aktivitäten, sondern grundlegend notwendig für das gleichberechtigte Miteinander der Menschen in der Gesellschaft. Sie entscheiden als das zentrale Element, wer aktiv an der Demokratie, in der Wirtschaft und dem kulturellen Leben teilhat. Zugänge zu Infrastrukturen müssen daher frei und ungehindert sein. Der Betrieb von Infrastrukturen ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Offene Betriebsmodelle des Teilens von Ressourcen und Arbeit, wie bei freien Bürgernetzen, müssen deshalb gewinnorientierten Geschäftsmodellen gleichgestellt werden. Infrastrukturen dienen zu allererst dem Gemeinwohl.

Videodoku: Bei Freunden in der Ukraine – In der Kirche und im Wodkaladen (Teil 2)


Videolink: http://video.google.com/videoplay?docid=1952613513333789197

Der erste Tag in Iwano-Frankiwsk. Die Gruppe aus Tutow macht sich auf den Weg und erkundet die Stadt. Auf dem Programm stehen die Kirchen, ein Wodkaladen und ein Besuch beim örtlichen Caritas-Zentrum. Hier singen alt und jung zusammen. Zwischendurch werden die Deutschen Gäste präsentiert und erhalten Applaus, auch Jan und ich, die als Studenten vorgestellt werden. Wozu fragen wir uns, aber möglichst höflich bleiben, ist die Devise und so stehen wir artig auf und bedanken uns. Michael hält eine kurze Rede und verspricht sein Engagement und seine Hilfe fortzusetzen. Auf dem Stadtrundgang begegnen wir alten Bekannten. Einige junge Ukrainer waren mit einer Jugendgruppen zu Besuch beim evangelischen Pastor Sebastian in Tutow. Zufällig treffen wir sie nun. Auch auf der Tour versuchen die Tutower mit ihren Kameras alles penibel fotografisch festzuhalten. Von Neugier getrieben mehr über das Leben in der Ukraine zu erfahren, werden auch die Sprachbarrieren überwindbar. Soviel wie möglich wollen wir vom Leben in der Ukraine erfahren. Eine Fahrt im örtlichen Nahverkehrsbus kommt wie gelegen!

Johanna Richter's picture

How to combat child exploitation? Improving economic growth of a country versus ameliorating children’s working conditions

Globally, nearly 250 million children between five and 15 years work every day (see Meier, 2006: p.172). Putting a focus on the African continent, it indicates that the survival of one in three children depends on work in the region south of the Sahara (see Bass, 2004: p.4ff). Still, it remains difficult to estimate the proper number of working children, as many countries keep – if at all – partial statistics concerning this issue; approximations might therefore be false and underestimated (see Lavalette & Cunningham 2001: p. 3).

Jan Gerstmann's picture

Entwicklung und Struktur der globalen und deutschen Energiemärkte

Dieser Beitrag fasst die Entwicklung der globalen und deutschen Energiemärkte in den letzten Jahrzehnten zusammen. Für Deutschland werden die beiden wichtigsten Verbrauchssektoren für Wärme, Kälte und Prozesswärme, die privaten Haushalte sowie der Gewerbe-; Handel- und Dienstleistungssektor [GHD] untersucht. Diese bieten ein bedeutendes Potenzial zur durch das Kyoto-Protokoll geforderten Reduzierung von Treibhausgasemissionen1.

Jahresrückblick von Constanze Kurz Pressesprecherin des Chaos Computer Clubs beim 24c3

Constanze Kurz vom CCC im Gespräch mit Alex Antener von der Free Software Foundation über Hackerparagraphen, Bundestrojaner, Anonymisierungsdienste und die Vorratsdatenspeicherung mit der bevorstehenden "Überwachung einer halben Milliarde Menschen" in Europa. Im letzten Jahr hat der Chaos Computer Club vor allem daran gearbeitet seine Pressearbeit zu verbessern und Aufklärungsarbeit zu leisten um die Breite der Gesellschaft zu erreichen und "gegen die Propaganda, die teilweise aus den Ministerien kommt anzugehen", so Constanze.


Direkter Link: http://video.google.com/videoplay?docid=1882161049652422941

Vorratsdatenspeicherung und Stasi 2.0: Interview mit padeluun und Ralf Bendrath

Interview mit padeluun vom Foebud und Ralf Bendrath vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung auf dem 24c3 Chaos Communication Congress in Berlin vor dem Jahreswechsel.


Google Video: http://video.google.com/videoplay?docid=-4002518367414246055

All layers must be free in a a free civilization

Countless working examples of people creating free layers show the huge potential of free and open systems. However interior and exterior difficulties and problems in communities that are engaged in projects like in the free software world cannot always be overcome.

Successful as well as failed ideas and projects can teach invaluable lessons. To learn about the way people work together, their common ideas, differences and their culture as well as about the opposition to these ideas does not only teach us a lot about the successful organization of free layered projects, it could indeed teach us some basic lessons how a free society could work.

I believe a civilization where all layers are free, a civilization with a culture of free exchange and collaboration can guarantee a truly free society.

To know what difficulties lie ahead in the creation of a free civilization, or rather free societies, and what strategies and solutions are available, we should look for answers in the communities engaged in free layered projects that are already successful today as well as to projects that encountered problems, splitted up or even stopped working completely.

What are free layers?

Some questions should be answered that could help to understand what free layers actually are.

1. What is the common idea behind free culture, free content, free software, free hardware, free infrastructures and a free economy?

2. What are working examples of free layered projects and why do they work and others did not?

3. Who are the people engaged in communities building free layers?
a) What do the people in these communities identify as the basis for their project? Political changes, technological changes, cultural changes?
b) What do people engaged in projects have in common, what not? - ideas, organizational structures, background.
c) What is the motivation of people to take part in these projects?
d) What are the difficulties of people engaged in projects and how do they solve problems?
e) What communication technologies do they use primarily?
f) What common cultural particularities can be identified?
g) Where do the people involved meet, work and communicate?

4. What difficulties a systems of free layers face in regards to international treaties, patents and copyright laws and censorship?

Free Society = Read-Write Society: A Culture of Openness and Free Collaboration

What made and makes the development of free software, free content and free infrastructures – alternatives to centralized systems of knowledge distribution and development possible? What made and makes the system of the many in contrast to the system of the few and powerful possible?

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