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Völkermord in Ruanda: Ethnisches Bewusstsein als Grundlage für die Durchsetzung von Machtinteressen

Tatsächlich ging es bei dem Völkermord in Ruanda 1994 um Machtkämpfe bei denen die Ethnizität lediglich gebraucht wurde, um ein Bewusstsein, ein Wir-Gefühl zu beschwören.  Hierdurch konnte die Grundlage für die Durchsetzung von Machtinteressen geschaffen werden.

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Hetzmedien als Weichensteller für den Völkermord in Ruanda

Hetzmedien bestimmten in den 90er Jahren das politische Klima in ganz Ruanda. Zuerst unterschätze man ihre Wirksamkeit und den Einfluss, den sie auf die Politik ausübten. Doch heute ist klar, dass sie die Konfliktsituationen und Auseinandersetzungen beider „Ethnien“ geradezu herbeischworen und so einen bedeutsamen Weichensteller für den Völkermord darstellten.

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Können Ethnien gemacht werden? Die Ursachen des Völkermords in Ruanda in der Kolonialpolitik

Der Völkermord in Ruanda gegen die Tutsi und moderate Hutu im Juli 1994 ereignete sich erst vor elf Jahren. Über eine halbe Millionen Menschen kamen innerhalb eines Monats ums Leben und fast 3 Millionen waren auf der Flucht.

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