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Die Maquiladoras in der Cuidad Juárez in Mexiko – Arbeits- und Sexualmarkt junger Migrantinnen

Die schwierige Lage von Migrantinnen in der Stadt Juárez an der nördlichen Grenze Mexikos ist geprägt von sexualisierter Gewalt. An diesem Ort sind Frauen Gewalt in einem Maße ausgesetzt wie in keiner anderen Stadt Mexikos. Dennoch, die extreme Situation der jungen Frauen in Juárez ist exemplarisch und kann als Beispiel für viele andere Städte in Mexiko gelten. Die Cuidad Juárez ist von Wüste umgeben und über den Rio Grande durch drei Brücken mit der texanischen Stadt El Paso verbunden. Die Grenze zu den USA wird durch hochmoderne technisch aufgerüstete Grenzeanlagen und Zäune geschützt. In dieser nördlichen Stadt Mexikos werden seit über 10 Jahren junge Frauen straffrei ermordet.

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Auswirkungen der Maquiladora-Industrie in Mexiko

Maquiladoras sind Montagebetriebe in freien Produktionszonen in Mexiko, die das Halbfertige zu dreiviertel- oder ganzfertigem für den Export zusammensetzen. Durch Initiativen der mexikanischen Regierung konnten zahlreiche Jobs in der Maquiladora-Industrie geschaffen werden. Hierbei handelt es sich in der Regel um einfache Arbeiten, die oft unter prekären Arbeitsbedingungen abgeleistet werden müssen. Aufgrund des starken Ressourcenverbrauchs hat die Maquiladora-Industrie zudem negative Auswirkungen auf die Lebensbedingungen der Bevölkerung. Weiterhin erscheint das Modell nicht zuletzt aufgrund der einseitigen Exportabhängigkeit der Betriebe von den USA kaum bestandsfähig.

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