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lateinamerika

David Wagner's picture

Medien- und Informationspolitik in Kuba

Ich bin erschreckt darüber wie reglementiert Informationen hier an die Öffentlichkeit gelangen. Kontakte in’s Ausland werden über die Preise der Telekommunikationsmittel geschickt unterbunden, eine Stunde WWW im (monopolistischen) Internetcafe, im lokalen Telepunto, kostet 6 Dollar und somit etwa ein Drittel Durchschnittsgehalt, mitgebrachte Speichermedien sind dort verboten. Ein Telefongespräch nach Deutschland etwa kostet rund 4.5 Dollar pro Minute.

Caroline Fabian's picture

Ostern in Peru: Märchenfilme, Traurige Musik bei der Prozession, freudige Lieder bei der Auferstehung, Besuch, leckeres Essen

Ich komme aus einer kleinen Stadt in Peru mit dem Namen „Concepcion“. In meiner Stadt gibt es 2000 Einwohner. Zu Ostern wird bei uns ein großes Fest gefeiert. Viele Menschen kommen dann sogar aus den großen Städten zu uns.
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Afrika und Kuba

Durch den Sklavenhandel, der in früherer Zeit durch die Spanier auf Kuba betrieben wurde, ist ein großer Teil der Bevölkerung, man schätzt etwa 50%, afro-kubanischer Abstammung und somit farbig. Der überwiegende Teil davon lebt im Osten der Insel.

In den 70er und 80er Jahren standen deren religiöse Rituale unter Strafen und die Priester wurden öffentlich schikaniert. Anfang der 90er Jahre wechselte die Regierung Castros ihre geistige Haltung und kooperiert seither mit einigen dieser religiösen Gruppen.

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Kuba: „Manche sind Gleicher“

Ein Ausflug zu den Cayos Santa Maria: An einem Wochenende vor Kurzem planten wir einen Ausflug in den Norden, zu den Cayos, einer Inselgruppe, die durch eine 70 km lange Schnellstraße durch das Meer mit dem „Festland“ Kubas verbunden ist. Als wir in unserem Bekanntenkreis herumfragten, wer uns begleiten wolle, damit wir nicht mit einem halbvollen Wagen fahren, bemerkten wir recht schnell, dass die Kubaner nicht in der Lage waren uns zu begleiten, weil dieses Gebiet „in nationalem Interesse“ nur Touristen bzw. Ausländern zugänglich ist.

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Unterricht an der Universität in Santa Clara: Nuevo Hombre vs. Homo Oeconomicus

Die Uni in Santa Clara: Nach den anfänglichen Schwierigkeiten mit meinen Kursen und der Einschreibung erhalte ich mittlerweile quasi-privaten Sprachunterricht. Gemeinsam mit Enes, einem Chinesen aus der Nähe von Shanghai, lerne ich täglich etwa 3 Stunden Spanisch. Leider sind die Möglichkeiten begrenzt: Es gibt kaum Papier bzw. Kopiermöglichkeiten, keine Audio- bzw. Videoabspielgeräte, keine Overhead-Projektoren und auch keine Lehrbücher.

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Kuba: Im Nabel der Revolution in Santa Clara

Einige Wochen sind vergangen, seit ich in meinem Studienort Santa Clara angekommen bin. Diese erste Zeit war durchzogen von frustrierenden und nervigen Erlebnissen und einigen kleinen Lichtblicken. So ziemlich alles, was an Warnungen in meinem studentischen Kuba-Führer stand, hat sich bewahrheitet.

David Wagner's picture

Kuba, La Habana: BMW’s und 50er Jahre Cheverolets, Peso Nacional und Peso Convertible und eine Spritztour durch die Stadt

La Habana: Auf meinem Flug hierher war ich umgeben von venezolanischen Stipendiaten, die gerade auf dem Weg waren ihr Medizinstudium in Havanna fortzusetzen. Ich wohne (illegal) bei einer älteren Frau, die mir Freunde in Bogotá empfohlen haben. Der Unterschied zu Kolumbien ist schon groß. Während man dort wirklich kaum Entbehrungen hinnehmen musste, wird man hier gleich in den ersten Tagen mit einigen erheblichen Veränderungen konfrontiert.

David Wagner's picture

Salsa, Zivilgesellschaft, MG’s in Bogotá, Genossenschaften in Medellin, Friedensgemeinde in San José und Relaxen in Trigaba

Bogotá liegt in den Anden auf etwa 2000m Höhe und hat etwa 7 Mio. Einwohner. Diese Stadt ist eine moderne Metropole, die jeder anderen Weltstadt in nichts nachsteht (naja, es gibt keine U-Bahn ;-)). Das Erste, was einem auffällt, wenn man sich in der Stadt aufhält, sind die Polizei- bzw. Militärwachen, die wirklich an jeder Ecke stehen. Junge Männer in meinem Alter (wahrscheinlich meist etwas jünger) mit riesigen Maschinengewehren. Schon einschüchternd. In den ersten Tagen besuchten wir die Universidad Nacional und einige der Museen Bogotás (Goldmuseum, Botero).

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