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Johanna Richter's picture

Würde, Freiheit und Gottesebenbildlichkeit im Kontext der heutigen Zeit

Seit Ende des Mittelalters verwandelte sich die urchristliche Lehre, indem der Mensch immer stärker als „zweiter Gott“ (secundus deus) gedeutet wurde. Dieser Gedankenstrang verhärtete sich in der Renaissance weiter und der Mensch hob sich schließlich als grenzenlos gestaltungsfähiger Mensch in „de dignita hominis“ hervor. Die Aufklärung letztlich nahm den autonomen Menschen aus der vorgefundenen Natur heraus, indem ihm die Philosophen eine moralisch-praktische Vernunft zusprachen. Es war Kant, der schließlich verkündete, die Würde besäße einen absolut inneren Wert.

Johanna Richter's picture

Die christlichen Wurzeln der Menschenwürde

„Die Würde des Menschen ist unantastbar...“ - dies beschloss der parlamentarische Rat im Deutschen Grundgesetzbuch am 23. Mai 1949 in Bonn. Doch was genau bedeutet die „Würde“ und wie zeichnet sie sich aus? Was sind ihre Grundlagen? Mit einer regelrechten Selbstverständlichkeit sprechen wir uns dafür aus, die Menschenwürde zu wahren und zu schützen, können den Begriff jedoch nicht ganz erklären oder gar deuten. Klar ist, dass das deutsche Volk nach dem 2. Weltkrieg ein Gesetz benötigte, welches sich rein mit dem Menschen befasst um ihn vor Staat und anderen Mitmenschen zu schützen. Völkermorde von Deutschland ausgehend sollten wenigstens formal unmöglich gemacht werden.

Johanna Richter's picture

Die belgische Kolonialzeit in Ruanda und die einseitige Bevorzugung der Tutsi

Nach dem Abzug der deutschen Kolonialherren in Ruanda, wurde die auf rassistischen Vorstellungen über Ethnien basierende Politik von der folgenden Kolonialmacht Belgien fortgeführt. Vereinfachungen der ursprünglich durchaus komplizierten Zusammenhänge der Gesellschaftsstruktur trafen sie genauso rigoros wie ihre deutschen Vorgänger. So wurde der Grundstein für zukünftige Konflikte gelegt.

Johanna Richter's picture

Neue Bedeutungen für die Bezeichnungen 'Hutu' und 'Tutsi' während der deutschen und belgischen Kolonialzeit

Schon seit Beginn der deutschen Kolonialmacht (1899) übten die deutschen Vertreter eine indirekte Herrschaft aus, da den Einheimischen zu jeder Zeit gewisse Machtpositionen eingeräumt wurden. Trotz indirekter Herrschaft muss sie sich mit ihrer Einteilung in eine Rassenordnung für die Grundsteinlegung der ethnischen Konflikte verantworten. Die zu deutschen Kolonialzeiten gestellten Weichen verhärteten sich irreversibel in der belgischen Kolonialzeit und führten 1994 letztendlich zu einem massenhaften, ethnisch begründeten Töten.

Johanna Richter's picture

Die ersten europäischen Erkunder Ruandas und die deutsche Kolonialzeit

Als die ersten Erkunder des Landes 1894 Ruanda betraten und Recherchen über die „Ethnien“ Ruandas betrieben, waren sie sich nicht über deren Auswirkungen in der künftigen Kolonialzeit bewusst. Sie bereisten Afrika und berichteten als so genannte „Agenten der Zivilisation“ (so wurden die ersten Erkunder Afrikas – und damit auch Ruandas – genannt; vgl. Semujanga, 2003: 114). Schon bald versuchten sie – um ein klares, einfaches Gesellschaftsbild zu erhalten – alle Menschen in Rassen und Ethnien aufzuteilen.

Matthias Feulner's picture

Die Entwicklung der Stadt Nürnberg im Mittelalter

Im Traditionsbewusstsein des Mittelalters galt Nürnberg bereits als das Sinnbild der „alten deutschen Stadt“. Unter den zahlreichen Lobsprüchen der mittelalterlichen Besucher hat keiner die Wirkung des Stadtbildes in der Landschaft so anschaulich festgehalten wie der Kardinal Enea Silvio Piccolomini, der spätere Papst Pius II. im Jahre 1457. Seinem Urteil kann Gewicht beigemessen werden, im Hinblick darauf, dass er sich in Pienza /Toskana selbst eine Frührenaissance-Residenz erbaut hatte, also mit den Auswirkungen der Stadtbaukunst vertraut war.

 

Paola Coppola's picture

Der Sommer in Berlin zwischen Vergangenheit und Zukunft – ein Abschied von den Berliner Zwischenwelten

Den letzten Sommer habe ich im Prenzlauer Berg gewohnt. Im Juli ist es das schönste, die Zeit im Mauerpark zu verbringen und einfach mit Freunden „rumzuhängen“ und auf der Wiese in der Sonne zu sitzen. Die Sonne ist für mich die größte Freude des Lebens. Mir gefällt die Atmosphäre im Mauerpark. Die Berliner in dieser Ecke der Stadt sind verrückt. Sie spielen, singen und quatschen hier bis der letzte Sonnenstrahl die Stadt verlassen hat. Die Schaukel im kleinen Gebirge des Mauerparks ist mein Reich. Von hier hat man „den Blick in die Vergangenheit“, denn hier stand die Mauer. Auf dem Flohmarkt hatte ich Fotos von diesem alten und faszinierenden Berlin gesehen.

Valeria Perucco's picture

Der Frühling in Berlin ist einfach total verrückt

Der Frühling in Berlin ist einfach total verrückt! Völlig crazy, denn Berlin hat so viele Parks, Gärten mit Festivals und Feste im Frühjahr! Berlin wird eine neue Stadt im Vergleich zum Winter – plötzlich total lebendig, reich an tausenden Events, Aufführungen und Austellungen die man nicht verpassen darf.
Valeria Perucco's picture

Shopping in Berlin: Supermärkte, Kulturkaufhäuser, Flohmärkte und Shoppingzentren … wo man sich frei fühlen kann

Es gibt in Deutschland an jeder Ecke einen billigen Supermarkt. Beim Einkaufen sollte man auch eine Tasche mitnehmen, denn die Plastiktüte kostet Geld. Am Sonntag sind die Geschäfte geschlossen. Pech, wenn man am Samstag was vergessen hat.
Paola Coppola's picture

Wohnen in Berlin: Ich habe das echte Berlin entdeckt

Auf jeden Fall war es ein aktives Leben hier. Ich war so unternehmensfreudig und mit viel Energie als ich nach Berlin kam. Ich habe versucht, alles was möglich ist zu lernen und meine Ziele zu erreichen – an der Uni und im täglichen Leben.

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