Skip navigation.
Home
open source content with international perspective

1990

Matthias Feulner's picture

Geschichte der Berliner Mauer nach 1989 und Bestandsaufnahme der noch erhaltenen Fragmente

Der offizielle Abbau der Mauer begann am 13. Juni 1990 in der Bernauer Straße (siehe Abbildung Nr.9). Dies geschah nach den ersten freien Wahlen unter ostdeutscher Kontrolle. Ausgeführt wurde er von Grenztruppen, unterstützt durch die Bevölkerung. Bereits Ende 1989 begann die Außenhandelsfirma LIMEX der DDR die Mauer weltweit zu vermarkten. Der höchste erzielte Preis belief sich dabei auf $ 500.000 pro Segment. Bis zur Wiedervereinigung war die innerstädtische Mauer fast völlig verschwunden. Ab dem 03.Oktober 1990 wurde der Abriss dann durch ehemalige NVA-Angehörige, Bundeswehrtruppen und britische Pionierverbände fortgesetzt. Hinzu kam die Zerstörung der Mauer durch die so genannten "Mauerspechte". (siehe Abbildung Nr.10). Der größte Teil der abgebauten Stücke wurde zu Straßenfüllmaterial zerkleinert. Denkmalschutzbehörden forderten gegen erheblichen Widerstand von Politikern, der Öffentlichkeit und der Presse, die Erhaltung von Teilstücken als Denk- oder Mahnmal. Daraufhin wurden 1990 vier kurze Abschnitte in eher abgelegenen Plätzen unter Denkmahlschutz gestellt.

Matthias Feulner's picture

Die Geschichte der Berliner Mauer bis 1990

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Berlin in vier Sektoren aufgeteilt. West-Berlin umfasste den amerikanischen, britischen und französischen Sektor, Ost-Berlin den sowjetischen Sektor. Bis zum Bau der Mauer konnten sich die Berliner innerhalb ihrer Stadt frei bewegen, das heißt, aus den drei Westsektoren unbehelligt in den Ostsektor gelangen. Im übrigen Deutschland war die Reise zwischen der Ostzone und den Westzonen allerdings ab dem 29. Oktober 1946 nur noch mit einem 30 Tage gültigen Interzonenpass möglich. Überquerte man die Grenze von West nach Ost schloss sich an den Kontrollstreifen hinter einem 500 Meter breiten Schutzstreifen eine 5 Kilometer breite Sperrzone an. Wer im Sperrgebiet wohnte, erhielt keinen Interzonenpass und durfte keinen Besuch aus Westdeutschland erhalten. Besuche aus dem restlichen Gebiet der DDR waren nur nach entsprechender Voranmeldung möglich. Veranstaltungen in diesem Gebiet mussten angemeldet und bis 22.00 Uhr beendet werden, der Aufenthalt im Freien war nur von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang erlaubt.1

Ulrike Nartschik's picture

Wisst Ihr noch?

Niemand möchte allein sein, wenn ein Krieg beginnt. Und niemand möchte zu dritt sein, wenn eine Träne fliesst. Doch an diesem Tag, dem 9. November 1989, da waren alle zusammen, da war niemand wirklich allein.

Ich denke, die Leser werden das bisschen nicht all zu ernst gemeinten Zynismus vertragen (zum 9. November 1989, Nachtrag)

Es scheint Menschen zu geben, die glauben, jeder könne sich gut daran erinnern, was am 9. 11. 89 geschah. Ich nicht. Ich habe ein dunkles Bild im Kopf, wie ich mit meiner Mutter vor dem Fernseher sitze und den einst Getrennten zusehe, wie sie sich heulend in die Arme fallen.
Valeria Perucco's picture

Der 9. November 2005!!!

Der 9. November 1989?!? Ein Datum, das ein Symbol geworden ist. Heute, am 9. November 2005, kann ich endlich mit meinen 23 Jahren meine Meinung dazu entwickeln und meine kleinen Ideen zu diesem Tag „dazugeben“. Ich möchte keine moralische Lehren, Urteile, Kommentare, Kritik über den Mauerfall schreiben, weil die Geschichte und die Zeit haben schon die Konsequenzen der Wende gezeigt und erklärt; sondern ich möchte einfach den Deutschen ein sehr interessant Buch empfehlen, zu dem es leider noch keine italienische Übersetzungen gibt ;-)…

Valeria Perucco's picture

Der 9. November 1989?!?

9. November 1989?!? Ein Datum, das ein Symbol geworden ist. Aber,… auch für eine Italienerin vom Gardasee? Tausende Mal hat man mich über meine persönliche Meinung über diesen Tag gefragt. Und tausende Mal habe ich auf dem Gymnasium, an der Uni in Modena, an der Humboldt-Universität in Berlin mit Freunden, mit Lehrern und mit Dozenten versucht, nicht zu idiotisch zu antworten… Heute, den 9.

Erinnerungen an Mauer und Mauerfall: Drei Menschen, drei Wege, drei Schicksale

3. November 2005 – Treffen von Freunden. Jürgen und seine Frau Ludmila empfangen den guten Freund Gunnar bei sich zu Hause. Die Gespräche und Diskussionen, die diese Menschen unter sich führen sind immer sinnvoll und lebensnah.

Mensch, dann verschlafen wir das größte Ding in der Weltgeschichte! (zum 9. Nov. 1989)

Ich war 14 Jahre alt im Jahr 1989, eine aufregende Zeit im Leben, aber dieses Jahr war für alle aufregend, die hier lebten. Soviel war passiert den Sommer über. Viele waren über Ungarn abgehauen und wir hatten einen neuen Regierungschef, der aber auch aus „der alten Garde“ war.

Honig ist Honig (zum 9. November 1989)

Eigentlich wollte ich Sowjetsoldat werden. Die hatten diese tollen grünen Mützen mit dem winzigen roten Stern drauf. Diese kleinen Sternchen leuchteten unter der friedlich freundschaftlichen Sonne verbrüderter Staaten, sie leuchteten gen Westen, wo es keine Staaten gab, stattdessen nur diese klumpige geballte zäh wabernde angeblich extrem kinderfeindliche Masse.
Yiannis Katsoyiannis's picture

Ich versteh' es heute noch nicht (zum 9. Nov. 1989)

Ich habe diese Internetseite besucht von meinem Freund Mario und ich freu mich sehr, dass ich die Möglichkeit habe hier meine Meinung über die Mauer zu schreiben. Aber was kann ich eigentlich über den Mauerfall erzählen, frage ich mich.
Syndicate content