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  <title>Ulrike Nartschik's blog</title>
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  <updated>2006-10-26T17:53:15+02:00</updated>
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    <title>India! Ein verrücktes Land!</title>
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    <published>2006-03-01T17:13:02+01:00</published>
    <updated>2006-10-26T18:58:26+02:00</updated>
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      <name>Ulrike Nartschik</name>
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    <category term="International" />
    <category term="Bondhus" />
    <category term="Indien" />
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    <summary type="html"><![CDATA[So anders habe ich es mir vorgestellt. Wie weiß ich nicht. Vielleicht ein bischen wie in den Märchen von früher. Naja, ich weiß, dass ist lange her und das Vorgestellte nie so, wie man es sich erträumt.    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[So anders habe ich es mir vorgestellt. Wie weiß ich nicht. Vielleicht ein bischen wie in den Märchen von früher. Naja, ich weiß, dass ist lange her und das Vorgestellte nie so, wie man es sich erträumt. Klar. Das wissen wir alle. Aber trotzdem: Ein komisches Indien! So voller Gegensätze und Andersartigkeiten, dass es einen nur umhaut- jedenfalls mich. Im wahrsten Sinne des Wortes- denke ich an die Bilder in meinem Kopf! Und dann an die auf der Kamera… Ist es nicht immer so, dass manchmal Bilder einer Reise lange hinterher unter Verschluss bleiben? Man hütet sie wie einen Schatz. Und erst viel später in der eigenen Reflexion werden sie zu Rate gezogen um sich mitzuteilen. Um anderen zu erzählen...   Mit diesen Bildern hier ist es anders. Ja, sie lagen eigentlich bis heute auf meiner Digicam. Wurden lange nicht in Umlauf gebracht. Wobei Bilder das wollen. Oder wir wollen es für sie. Was nützt es Ihnen schließlich unbekuckt in der Welt herumzuliegen? Also. Hier sind einige, die nicht so super sind. Im Gegenteil. Sie sind irrsinnig, irgendwie. So wie das Gefühl das ich hatte als ich durch die Straßen von Kalkutta lief. Irrsinnig, weil: Was mach ich hier? Irrsinnig, weil: Was kann ich tun? Irrsinnig weil: Wozu das abbilden? Wozu ein Foto?   Teilweise Verwirrung von all den Eindrücken, den Gerüchen, Geräuschen, der Lautstärke, dem Gestank, den Blicken und dem Elend, den vielen Menschen und davon, dass überall, wo auch immer Du hinblickst, etwas passiert! So viel Kommunikation in all dem empfundenen Chaos! Reine Überforderung meinerseits meinen Platz dort zu finden. Nicht in so kurzer Zeit! Ein Monat. Zum ersten Mal Indien. Keine Chance! Oder sag mir, wie es geht!   Im Flieger. Zurück nach Hause. In Gedanken all die unerzählten Stories der Menschen von der Straße, den Straßenkindern an der Hoawler Station, den verstümmelten bettelnden Mädchen, den vielen Kotfressenden Hunden und Mülllebenden Ratten, dem Fixer auf der Strasse gleich unter meinem Zimmer, der Zeit, die nicht viel zählt, den alltäglichen Basics, die uns leben lassen, dem Sinn für Gemeinschaftlichkeit und spirituelles Empfinden, dem bunten Shantiniketan und den vielen Bondhus, die mit so wenig so glücklich sein können!  Unglaublich, diese Welt! Es war wie ein Besuch in eben einer Anderen!            ]]></content>
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    <title>Immer?</title>
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    <published>2005-11-24T15:35:43+01:00</published>
    <updated>2006-03-10T00:05:27+01:00</updated>
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      <name>Ulrike Nartschik</name>
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    <summary type="html"><![CDATA[Immer auf der Spur des Lebens
wohin auch immer sie führt.
Immer auf der Suche nach Neuem
was auch immer es bringt.
Immer nur genießen und treiben lassen
zu den Orten dieser Welt, 
zu den Menschen, die dort leben,
    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[Immer auf der Spur des Lebens
wohin auch immer sie führt.
Immer auf der Suche nach Neuem
was auch immer es bringt.
Immer nur genießen und treiben lassen
zu den Orten dieser Welt, 
zu den Menschen, die dort leben,
zu den Erinnerungen, die sie uns geben.

Ein Leben, bereichert und schön
durch Innen und Außen,
durch Klein und Groß,
durch die wundersamen Dinge, die einfach passieren- ohne sie zu erzwingen.

Sie schenken- unaufhörlich.
Sie reisen mit den Menschen dieser Erde
wie unaufgefordertes Gepäck.
Sie zu ertragen, ist manchmal unmöglich und manches mal einfach gleichgültig.

Doch sie zu sehen, als das was sie sind- heisst fragendes Reisen auf den Wegen des Lebens- für immer.      ]]></content>
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    <title>Wisst Ihr noch?</title>
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    <published>2005-11-18T16:44:23+01:00</published>
    <updated>2006-10-26T17:53:15+02:00</updated>
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      <name>Ulrike Nartschik</name>
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    <category term="Berlin" />
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    <summary type="html"><![CDATA[Niemand möchte allein sein, wenn ein Krieg beginnt. Und niemand möchte zu dritt sein, wenn eine Träne fliesst.   Doch an diesem Tag, dem 9. November 1989, da waren alle zusammen,  da war niemand wirklich allein.    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[Niemand möchte allein sein, wenn ein Krieg beginnt. Und niemand möchte zu dritt sein, wenn eine Träne fliesst.   Doch an diesem Tag, dem 9. November 1989, da waren alle zusammen,  da war niemand wirklich allein. Da flossen viele Tränen und niemandem war es zu viel.  Denn Freude teilten wir!  - Mit dem neben mir, der auch gerade die Mauer hoch wollte. Mit dem, der auch mir sein Hammer gab, um ein Stück abzumeißeln. Mit dem, dem ich unbekannterweise eine Umarmung schenkte. Und mit denen allen um mich herum,  die durch meine Kinderaugen glücklich aussahen.  Die nächtliche Dunkelheit in diesen Stunden, sie war egal.  Denn die Angst, die war schon lange verschwunden. Es hätte alles passieren können! Niemand wusste. Doch alle hofften und waren bereit- nicht zu sehen was kommt,  doch zu teilen und Miteinander zu sein. Sich zu öffnen und zu trauen und damit eine riesige Wucht von Energie zu erzeugen.  Das war einzigartig! Und wunderschön. Wir brauchen mehr davon.  Denn, niemand möchte allein sein, wenn er größte Freude empfindet.    ]]></content>
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