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  <title>Paola Coppola's blog</title>
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  <updated>2006-10-26T18:42:22+02:00</updated>
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    <title>Der Sommer in Berlin zwischen Vergangenheit und Zukunft – ein Abschied von den Berliner Zwischenwelten</title>
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    <published>2006-04-09T12:12:33+02:00</published>
    <updated>2006-12-28T12:21:49+01:00</updated>
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      <name>Paola Coppola</name>
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    <summary type="html"><![CDATA[<p>Den letzten Sommer habe ich im Prenzlauer Berg gewohnt. Im Juli ist es das schönste, die Zeit im Mauerpark zu verbringen und einfach mit Freunden „rumzuhängen“ und auf der Wiese in der Sonne zu sitzen. Die Sonne ist für mich die größte Freude des Lebens. Mir gefällt die Atmosphäre im Mauerpark. Die Berliner in dieser Ecke der Stadt sind verrückt. Sie spielen, singen und quatschen hier bis der letzte Sonnenstrahl die Stadt verlassen hat. Die Schaukel im kleinen Gebirge des Mauerparks ist mein Reich. Von hier hat man „den Blick in die Vergangenheit“, denn hier stand die Mauer. Auf dem Flohmarkt hatte ich Fotos von diesem alten und faszinierenden Berlin gesehen. </p>    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[<p>Den letzten Sommer habe ich im Prenzlauer Berg gewohnt. Im Juli ist es das schönste, die Zeit im Mauerpark zu verbringen und einfach mit Freunden „rumzuhängen“ und auf der Wiese in der Sonne zu sitzen. Die Sonne ist für mich die größte Freude des Lebens. Mir gefällt die Atmosphäre im Mauerpark. Die Berliner in dieser Ecke der Stadt sind verrückt. Sie spielen, singen und quatschen hier bis der letzte Sonnenstrahl die Stadt verlassen hat. Die Schaukel im kleinen Gebirge des Mauerparks ist mein Reich. Von hier hat man „den Blick in die Vergangenheit“, denn hier stand die Mauer. Auf dem Flohmarkt hatte ich Fotos von diesem alten und faszinierenden Berlin gesehen. </p><p>Und wenn ich auf der Schaukel schwebe – wie zwischen Vergangenheit und Zukunft, denke ich über meine eigene Vergangenheit und meine Zukunft nach.  Wundervolle Tage vergehen immer schnell und so auch die Sommertage in Berlin. Für einige Monate ging es zurück nach Italien und ich musste meinen Abschied vom Sommer in Berlin nehmen. Also, habe ich eine „Tschüssparty“ organisiert – in der Bar im Grenzbereich in der Fehrbelliner Straße an der Oberbaumbrücke in Kreuzberg.</p><p>Ich sitze in der Bar und nachdem ich meine kleine Party mit dem Chef besprochen habe, trinke ich noch einen Kaffee. Da spricht mich ein charmanter Mann an. „Hallo woher kommst du mit solch einer charmanten Aussprache?“ Paola: „Mein Name ist Paola Coppola. Ich komme aus Italien.“ Sofort stellt sich heraus, dass wir beide eine große Faszination für Literatur haben. Ich gucke ihn mit großen Augen an. „Möchtest du mich einmal besuchen?“</p><p>Die Aussicht von seiner Wohnung ist beeindruckend. Im Zimmer liegen vier Bücher auf dem Tisch. Sie sind von ihm. Was für ein Schriftsteller ist er? Eine Woche bleibt uns und die Zeit mit ihm vergeht wie im Flug, eine wunderbare unvergessliche Zeit mit einer unvergesslichen Stimmung, die wir nie wieder hervorbringen können.</p><p>In dieser Zeit schreibe ich meine ersten Gedichte auf deutsch - über die „Berliner Zwischenwelten“. Er verfasst die letzten Zeilen seines neuen Buchs. Wir ahnen der Abschied ist nicht nur ein Abschied für einige Monate… </p>    ]]></content>
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    <title>St. Patrick’s Day in Irland</title>
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    <published>2006-03-21T21:49:47+01:00</published>
    <updated>2006-03-21T21:50:45+01:00</updated>
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      <name>Paola Coppola</name>
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    <category term="International" />
    <summary type="html"><![CDATA[Einen Monat voher in Berlin, hätte ich mir nicht vorstellen können, dass ich an der großen Party am St. Patrick’s Day in Derry als eine Protagonistin teilnehmen werde. Mit einen wunderschönen roten Kostüme angezogen, bin ich der Star der „Carnival Parade“ in Derry. Mein Chef, Nuala von der Festivals and Events Office der Derry City Council, wollte ein bisschen die internationale Stimmung beim St. Patrick’s Day Karneval einführen. Also organisiere ich selbst eine italienische und internationale Gruppe von 20 Studenten.
    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[Einen Monat voher in Berlin, hätte ich mir nicht vorstellen können, dass ich an der großen Party am St. Patrick’s Day in Derry als eine Protagonistin teilnehmen werde. Mit einen wunderschönen roten Kostüme angezogen, bin ich der Star der „Carnival Parade“ in Derry. Mein Chef, Nuala von der Festivals and Events Office der Derry City Council, wollte ein bisschen die internationale Stimmung beim St. Patrick’s Day Karneval einführen. Also organisiere ich selbst eine italienische und internationale Gruppe von 20 Studenten.

Um 2 Uhr nachmittags geht die Parade los. Es ist eine ziemliche Strecke - eine große Runde zu den  „Derry City Walls“ und schließlich geht es auf den Guildhall Square, wo wir mit viel Musik und Tanzen feiern. Auch die Sonne ist dabei und, das muss ich sagen, ist echt eine Ausnahme hier in Irland...

Grün ist die Hauptfarbe am St. Paddy’s Day (wie man hier sagt) und Klee ist das Zeichen Irlands. Die meisten Leute sind deswegen an diesem Tag in Grün gekleidet und haben sich ein Kleeblatt auf die Wange geschminkt.

Nach der Parade ist das Bier (Guinness of course!) die echte „Protagonistin“: Alle Kneipen sind voll von Männern und Frauen und sogar Kinder sind dort. Man kann wohl sagen, sie sind alle super beschäftigt mit dem Trinken, Singen und Tanzen zur irischen Musik, die hier vor Ort gespielt. Diese freundliche einzigartige Stimmung genießen wir bis spät in die Nacht. Umso mehr Bier wir trinken, umso locker werden wir und so sind wir am Ende ganz integriert in die irische Kultur...

Ansonsten, kann ich nur sagen, dass die irischen Männer sehr witzig sind und sehr gut tanzen. Im Derry Dialekt sagt man: „They are really a good crack!”    ]]></content>
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    <title>Warum gibt es so viele Limousinen in Derry, einer kleinen Stadt in Nordirland?</title>
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    <published>2006-03-11T12:15:37+01:00</published>
    <updated>2006-03-12T13:09:51+01:00</updated>
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    <summary type="html"><![CDATA[<p>Das habe ich in meinem ersten Monat in Derry mitbekommen: Es ist eine Gewohnheit hier, f&uuml;r junge Leute eine Party in einer Limousine zu feiern. Besonders am Wochenende kann es passieren, dass du von einigen verr&uuml;ckten Jungen aus einer Limousine gegr&uuml;&szlig;t wirst. &bdquo;Hey, look at me!&rdquo; Sie schreien im Chorus alle aufgeregt. Im Durchschnitt sind sie zwischen 14 &ndash; 16 Jahre alt.<br />    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[<p>Das habe ich in meinem ersten Monat in Derry mitbekommen: Es ist eine Gewohnheit hier, f&uuml;r junge Leute eine Party in einer Limousine zu feiern. Besonders am Wochenende kann es passieren, dass du von einigen verr&uuml;ckten Jungen aus einer Limousine gegr&uuml;&szlig;t wirst. &bdquo;Hey, look at me!&rdquo; Sie schreien im Chorus alle aufgeregt. Im Durchschnitt sind sie zwischen 14 &ndash; 16 Jahre alt.<br /><!--break--><br />Eine ganz besondere Erfahrung hat gestern auf mich gewartet. Mit zwei Kollegen des Derry City Council habe ich das erste Mal so ein Traumauto betreten! Der Neffe von Charlie (one of my bosses) besitzt zwei Limousinen, die er regelm&auml;&szlig;ig vermietet. Das war wie ein Hollywood-Traum. Das gr&ouml;&szlig;te und luxuri&ouml;seste Auto, dass ich in meinem ganzen Leben gesehen habe!<br /><br /></p><p><table cellspacing="0" cellpadding="4" border="0" align="left"><tr><td>&nbsp;<a href="/image/die_fahrerkabine_einer_limousine_in_derry_11-03-2006_paola_coppola"><img width="100" height="75" border="0" alt="Die Fahrerkabine einer Limousine in Derry" src="/files/images/100_3483.thumbnail.JPG" /></a></td><td><a href="/image/eine_limousine_in_derry_mit_paola_coppola_als_protagonistin_11-03-2006_paola_coppola"><img width="75" height="100" border="0" alt="Eine Limousine in Derry mit Paola Coppola als Protagonistin" src="/files/images/100_3478.thumbnail.JPG" /></a> <br /></td><td><a href="/image/limousine_in_derry_in_nordirland_im_jahr_2006_11-03-2006_paola_coppola"><img width="100" height="75" border="0" alt="Limousine in Derry in Nordirland im Jahr 2006" src="/files/images/100_3495.thumbnail.JPG" /></a> <br /></td><td><a href="/image/limousine_in_derry_mit_paola_und_charlie_auf_dem_rucksitz_11-03-2006_paola_coppola"><img width="100" height="75" border="0" alt="Limousine in Derry mit Paola und Charlie auf dem Rücksitz" src="/files/images/100_3487.thumbnail.JPG" /></a> <br /></td></tr></table>&nbsp;</p>  <div class="image">    <div class="caption"> </div></div>  <div class="image">    <div class="caption"> </div></div>  <div class="image">    <div class="caption"> </div></div>  <div class="image">  <a href="/image/limousine_in_derry_mit_paola_und_charlie_auf_dem_rucksitz_11-03-2006_paola_coppola">  </a><div class="caption"><a href="/image/limousine_in_derry_mit_paola_und_charlie_auf_dem_rucksitz_11-03-2006_paola_coppola"> </a></div></div><a href="/image/limousine_in_derry_mit_paola_und_charlie_auf_dem_rucksitz_11-03-2006_paola_coppola"> </a>  <p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><br />Das Innere ist gem&uuml;tlich und wundersch&ouml;n, mit Ledersitzen, Fernseher, Kristallgl&auml;sern und &uuml;berall gibt es Spiegel. Jeder kann sich in so einem Auto f&uuml;r einen Tag, wie ein Star f&uuml;hlen! Das Leben ist voll von &Uuml;berraschungen! Heute genie&szlig;e ich die Limousine!</p><p>&nbsp;</p>    ]]></content>
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    <title>Wohnen in Berlin: Ich habe das echte Berlin entdeckt</title>
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    <published>2006-03-09T00:39:27+01:00</published>
    <updated>2006-10-26T18:49:59+02:00</updated>
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    <summary type="html"><![CDATA[Auf jeden Fall war es ein aktives Leben hier. Ich war so unternehmensfreudig und mit viel Energie als ich nach Berlin kam. Ich habe versucht, alles was möglich ist zu lernen und meine Ziele zu erreichen – an der Uni und im täglichen Leben.    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[Auf jeden Fall war es ein aktives Leben hier. Ich war so unternehmensfreudig und mit viel Energie als ich nach Berlin kam. Ich habe versucht, alles was möglich ist zu lernen und meine Ziele zu erreichen – an der Uni und im täglichen Leben. Ja, man kann sagen, ich hatte eine „Überenergie“. Sie hat sich gezeigt in der Lust alle Seiten von Berlin kennen zu lernen. Ich wollte nicht nur Ausgehen, sondern die verschiedenen Orte dieser Stadt bewohnen.  Meine erste Wohnung in Charlottenburg in der Schillerstraße 49 bei Janina. Das Goethe-Institut hatte sie mir vermittelt. Leider fühlte ich mich ganz unwohl, einsam und schlecht behandelt, denn sie redete nie mit mir. Ich hatte soviel bezahlt, aber die Atmosphäre zu Hause war einfach zu anonym. Diese Stimmung war nichts für mich. Also suchte ich mir eine neue Wohnung. Leider war mein Deutsch noch ziemlich schlecht. Ich konnte kaum ein Wort am Telefon reden und alle die meine Anrufe bekommen hatten, lachten über mich. Das war zumindest mein Gefühl. Na ja, sie verstanden mich einfach nicht. Und so war es fast unmöglich eine neue WG zu finden. Ich war verzweifelt. Aber es gab noch eine andere Studentin von meiner Universität aus Italien, die mir half. Valeria hat mit mir eine Lösung gefunden. Die Lösung war bei einer Familie in der Nähe vom Checkpoint Charlie zu wohnen – im Gebäude links neben dem jüdischen Museum. Eine Frau, ihr Sohn und eine krasse Mietzekatze. So zog ich hier ein. Aber nach einer Weile kam es mir vor als ob überall Unsauberkeit und Schmutz mein Leben verdarb. Aber ich hatte keine Wahl, ich musste diese Wohnung nehmen, um nicht „am Arsch der Welt“ bleiben zu müssen, wie die Berliner sagen. Hier hatte ich zumindest die Ruhe meine Diplomarbeit anzufangen. Ich habe durchgehalten bis zum Februar.  Im Januar gab es für mich noch eine andere eine riesige Ablenkung. Mein erste Liebe in Berlin. Frank war ein Tänzer, der mir den Kopf verdrehte. Wir waren jeden Tag zusammen bei ihm im Prenzlauer Berg. Das neue Viertel war für mich eine wunderschöne Entdeckung. Ich konnte zu Hause in Ruhe arbeiten und mit Frank die coolen Ecken im Prenzlauer Berg – die alten Häuser, Gerüche, die Farben, Geräusche und die Menschen in einer der faszinierendsten Ecken Berlins entdecken. Aber nach einem Monat war es plötzlich schon wieder vorbei. Als ob man aus einem Traum aufwacht. Ich konnte es nicht ertragen aus diesem Traum aufzuwachen und auch in dieser Familie wurde es immer unerträglicher. Ich begann die Katze zu hassen und wollte einfach nur noch weg und mein eigenes Leben leben – nicht wie ein Kind in einer Familie. Ich war so verrückt und verzweifelt und eifrig darauf die Situation zu verändern, dass ich nur noch weg wollte und am liebsten sofort bei Valeria in ihrem 12 qm großes Zimmer in Kreuzberg einziehen wollte. Zum Glück hat sie mich gestoppt und mir einen neuen Tipp gegeben – „mir einfach eine WG mit anderen jungen Leuten zu suchen.“  Jetzt konnte ich es. Mein deutsch war viel besser und ich konnte mich ganz allein und unabhängig auf den Weg machen eine WG zu suchen.  Nachdem ich bestimmt 20 WG’s besucht hatte, hat es geklappt. In einer Woche habe ich wahrscheinlich einen Rekord gebrochen und eine neue WG gefunden – Meine erste ECHTE WG! Mit zwei Mitbewohnern. Wir waren zu dritt und das war das erste Mal, dass ich mich total selbständig fühlte. Ruzmir und Eva waren wie Geschwister für mich und natürlich war ich die Kleinste. Am Ende der Schönhauser Allee wohnte im Gebäude mit der Nummer 97. In einem von außen hässlichen Gebäude, aber innen in einer renovierten und warmen Wohnung mit riesigen Räumen, wo ich das echte Berlin entdeckt habe.     ]]></content>
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    <title>„Green Kisses from the Emerald Ireland” für Berlin!</title>
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    <published>2006-02-27T14:25:27+01:00</published>
    <updated>2006-02-27T14:28:23+01:00</updated>
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      <name>Paola Coppola</name>
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    <summary type="html"><![CDATA[Liebes Berlin, ich habe dich verlassen! Natürlich vermisse ich deine einzigartige spannende Stimmung, doch muss ich sagen, hier habe ich bestimmt wunderschöne Ablenkungen: „The Emerald Ireland is a paradise of peace and tranquillity and the people… are really crazy!“ Es ist eine ganz andere Welt hier. 5 Minuten aus der Stadt ist schon alles grün und es gibt keine Leute nur Schafe (sheep!). Das Wetter ist unvorhersagbar. Es gibt normalerweise Regen, Sonne und Wind - an einem einzigen Tag. Und die Leute sind wirklich etwas Besonderes. Very friendly, of course! 
    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[Liebes Berlin, ich habe dich verlassen! Natürlich vermisse ich deine einzigartige spannende Stimmung, doch muss ich sagen, hier habe ich bestimmt wunderschöne Ablenkungen: „The Emerald Ireland is a paradise of peace and tranquillity and the people… are really crazy!“ Es ist eine ganz andere Welt hier. 5 Minuten aus der Stadt ist schon alles grün und es gibt keine Leute nur Schafe (sheep!). Das Wetter ist unvorhersagbar. Es gibt normalerweise Regen, Sonne und Wind - an einem einzigen Tag. Und die Leute sind wirklich etwas Besonderes. Very friendly, of course! 

Jeden Tag werde ich (mindestens) von einem großen irischen Lachen auf der Strasse begrüßt. „Nice hat!“, sagen sie dann. Denn, ich bin die einzige in der ganzen Stadt die einen Hut trägt, oder einfach „Hi“ and a big smile. Doch die echt verrückten sind die Jungs. Nach 6 abends! “It’s pub time!” Man kann sagen da rasen sie fast von einem Pub zum anderen, OHNE (and that’s really true) Jacket – the boys – und sogar OHNE Pullover – the girls. Einfach nur ein Spaghettishirt oder ein T-shirt, bei 5 Grad Kälte! Warum machen sie das nur? Ich habe schon versucht, ein bisschen nachzufragen, aber die meisten Iren antworten nur: „Cause we are Celtic people…”

Nach meiner ersten Woche in dem neuen Land, fange ich an, mich langsam zu integrieren. Die Kultur der Iren ist sehr interessant und in bestimmten Sachen ähnlich zur italienischen Kultur, aber ganz anders als die der Deutschen!

Übrigens, ich bin hier in Derry, der zweitgrößten Stadt Nordirlands. Nächstes Mal erzähle ich euch den wesentlichen Unterschied zwischen Londonderry und Derry – die Geschichte von Free Derry. Ich werde hier beim Derry City Council im Events Department arbeiten. Ich habe deswegen das kleine Privatunternehmen in Belfast „im Stich gelassen“: Dort hätte ich nur private Konferenzen organisiert, doch in Derry kann ich bei viele verschiedene Veranstaltungen der Stadt arbeiten: St. Patrick’s Day, The Jazz Festival, The Celtic Maritime Festival und so weiter.
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    <title>Berlin lässt niemanden im Stich</title>
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    <published>2006-02-15T17:46:34+01:00</published>
    <updated>2006-10-26T18:50:29+02:00</updated>
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    <summary type="html"><![CDATA[Am Anfang meiner Zeit in Berlin steht das Leben der Entdeckung. Ich fühle mich von den Berlinern angezogen. In Berlin gibt es viele internationale Studenten, aber mich interessieren vor allem die verschiedenen Berliner in Ost und West.    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[Am Anfang meiner Zeit in Berlin steht das Leben der Entdeckung. Ich fühle mich von den Berlinern angezogen. In Berlin gibt es viele internationale Studenten, aber mich interessieren vor allem die verschiedenen Berliner in Ost und West. Ich frage mich immer, wie es früher war in dieser Stadt. Ich kann mir das nicht vorstellen und will alles von den Berlinern erfahren.  Wie entsteht diese einzigartige Berliner Mentalität? Was für eine Rolle spielen die Ausländer dabei? Was für eine Rolle spiele ich in dieser Stadt? Jetzt verstehe ich was meine Rolle war. Meine Rolle ist es gewesen einfach neugierig zu sein und nun die Erfahrungen, die ich als Italienerin in Berlin gemacht habe mitzuteilen. In der Zeit in Berlin habe ich verstanden, dass man bereit sein muss diese andere Kultur in der Tiefe wahrzunehmen. Ich habe dies versucht und ich habe diese Erfahrung als großen Wert für meine persönliche Entwicklung angenommen.  Deshalb empfehle ich allen, die nach Berlin kommen, einfach offen zu sein, um alles … soviel wie möglich von Berlin mitzubekommen. Nur wenn jemand total aufgeschlossen ist, kann er wirklich diese einzigartigen Erfahrungen sammeln und die echte Berliner Stimmung entdecken und genießen.  Dabei darf man sich nicht verwirren lassen! Berlin ist zwar riesig groß, vielfältig und kompliziert, aber immer bereit dich anzunehmen wie du bist! Für jede Person und Persönlichkeit gibt es eine Ecke in Berlin. Lass es mich einfach so ausdrücken, „Berlin lässt niemanden im Stich.“     ]]></content>
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    <title>Der Charme Berlins kommt daher – weil die Geschichte Berlins die Menschen dieser Stadt durchdringt</title>
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    <published>2006-02-10T15:38:25+01:00</published>
    <updated>2006-10-26T18:42:22+02:00</updated>
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    <summary type="html"><![CDATA[Im September 2004 bin ich nach Berlin gekommen. Ganz genau am 31. August 2004 war mein erster Tag in Berlin und am 12. Feburar 2006 ist mein letzter Tag. Wer weiß, ob ich wieder als Berlinerin nach Berlin kommen werde und nicht nur als Urlauberin? Für mich wäre es sehr deprimierend, wenn ich nicht als Berlinerin nach Berlin kommen würde.    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[Im September 2004 bin ich nach Berlin gekommen. Ganz genau am 31. August 2004 war mein erster Tag in Berlin und am 12. Feburar 2006 ist mein letzter Tag. Wer weiß, ob ich wieder als Berlinerin nach Berlin kommen werde und nicht nur als Urlauberin? Für mich wäre es sehr deprimierend, wenn ich nicht als Berlinerin nach Berlin kommen würde. Berlin ist für mich kein Urlaubsziel. Für mich ist es immer etwas anderes gewesen.  Berlin. Am Anfang war es eine Herausforderung - die neue Sprache, die Möglichkeit ein Leben ohne meine Familie, ohne die Sicherheit meines Heimatlandes zu erleben und selbständig und erwachsen zu werden. Dann wandelte es sich langsam aber stetig. Je länger ich hier war, umso neugieriger wurde ich auch herauszufinden, was Berlin wirklich ist und was die Geschichte Berlins ist… und die Lust Berlin immer besser kennen zulernen und vor allem – die echten Berliner kennen zu lernen! … um diese Stadt zu begreifen und zu verstehen. …woher der Charme dieser Stadt kommt!  Ich habe herausgefunden, dass der Charme Berlins daher kommt – weil die Geschichte Berlins die Menschen dieser Stadt durchdringt. Berlin hat diesen Widerspruch in sich. Die Stadt ist ein Widerspruch in sich selbst.  Eigentlich war ich total naiv und unerfahren als ich nach Berlin kam. Ich muss gestehen in Wirklichkeit wusste ich gar nichts. Nur einige Sachen aus Büchern aus der Schule. Mir war die Komplexität und Vielfältigkeit dieser Stadt nicht bewusst.   Berlin ist nicht nur wegen der Mauer so außergewöhnlich für mich. Hier gibt es das Gefühl das Berlin irgendwie unsterblich ist. So wie ein re-inkarnierter unsterblicher Mensch. Ein Ort in Berlin hat zum Beispiel in sich selbst so viele verschiedene Geschichten und Vergangenheiten und das heißt für mich auch verschiedene Seelen. Diese Stadt ist wie eine andauernde Wiedergeburt. Berlin hat wirklich diese mystische Seele. Alles auf einmal in einem Ort. Verschiedene Geister aus der Vergangenheit, die alle gleichzeitig „schaffen wollen“.     ]]></content>
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