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  <title>Valeria Perucco's blog</title>
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  <updated>2006-10-26T17:52:39+02:00</updated>
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    <title>Ostern in Paris, Eltern in Slowenien, Oma mit Katzen zu Hause, Bruder mit Marihuana in Desenzano</title>
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    <published>2006-04-11T14:00:32+02:00</published>
    <updated>2006-04-11T14:01:33+02:00</updated>
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      <name>Valeria Perucco</name>
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    <category term="Magazin" />
    <summary type="html"><![CDATA[Ich muss doch sagen, Ostern in Desenzano ist zu langweilig, wenn es keine Gruppe von Freunden gibt, um auf’s Land zu fahren oder besser noch zu verreisen. Ja, reisen in Europa! Letztes Jahr war ich in Budapest. Und dieses Jahr hat mir P.G. eine Überraschung gemacht. Wir fahren nach Paris! In zwei Stunden nehme ich den Zug nach Zürich und von dort geht es mit P.G. nach Paris. Dann bin ich für 12 Tage ohne Internet. In Paris haben wir nur Internetcafé … aber zu teuer… nur die Türken in Kreuzberg in Berlin lohnen sich besucht zu werden!
    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[Ich muss doch sagen, Ostern in Desenzano ist zu langweilig, wenn es keine Gruppe von Freunden gibt, um auf’s Land zu fahren oder besser noch zu verreisen. Ja, reisen in Europa! Letztes Jahr war ich in Budapest. Und dieses Jahr hat mir P.G. eine Überraschung gemacht. Wir fahren nach Paris! In zwei Stunden nehme ich den Zug nach Zürich und von dort geht es mit P.G. nach Paris. Dann bin ich für 12 Tage ohne Internet. In Paris haben wir nur Internetcafé … aber zu teuer… nur die Türken in Kreuzberg in Berlin lohnen sich besucht zu werden!

Meine Eltern werden sich in den Thermen von Slowenien ausruhen und das Meer dort genießen. Mein Bruder wird frei sein, zu Hause heimlich Marijuana zu rauchen und meine Oma bleibt auch hier – ganz ruhig in Desenzano am Gardasee mit ihrer neuen Familie von Katzen auf dem Balkon....

Frohe Ostern! Eure Malenda Valeria!
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    <title>Ostern in Italien – heißt für mich vor allem Schokolade, Schokolade, Schokolade und essen, essen, essen!</title>
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    <published>2006-04-10T01:47:50+02:00</published>
    <updated>2006-10-27T13:20:12+02:00</updated>
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      <name>Valeria Perucco</name>
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    <category term="International" />
    <category term="Gesellschaft" />
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    <summary type="html"><![CDATA[Zu Karfreitag essen wir in Italien nur Fisch, sehr leicht. Es gibt keine Süßigkeiten oder leckere Sachen, weil Christus gestorben ist, deshalb ist dieser Tag nicht mein Lieblingstag… Am Samstag versucht man dann zu vergessen, dass Jesus umgebracht wurde, also ist es empfehlbar einen Spaziergang am Gardasee zu machen, auf’s Land mit dem Fahrrad oder für faule Leute wie Valeria mit der Vespa zu fahren.    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[Zu Karfreitag essen wir in Italien nur Fisch, sehr leicht. Es gibt keine Süßigkeiten oder leckere Sachen, weil Christus gestorben ist, deshalb ist dieser Tag nicht mein Lieblingstag… Am Samstag versucht man dann zu vergessen, dass Jesus umgebracht wurde, also ist es empfehlbar einen Spaziergang am Gardasee zu machen, auf’s Land mit dem Fahrrad oder für faule Leute wie Valeria mit der Vespa zu fahren. Sonntag! Endlich kommt die Magie! Jesus ist wieder zwischen uns und der beste Teil Osterns beginnt auch für mich! Party, Essen, Trinken, viel Käse und Kuchen!  Normalerweise gehen meine Eltern Ostern Morgen zur Kirche im Zentrum von Desenzano – Sonntagmorgen wenn Jesus Christus aufwacht und wieder zum Leben kommt. In Italien gehen viele Leute in die Kirche, aber ich persönlich besuche keine Kirche. Nach der Kirche freuen sich alle darauf das Mittagessen zu genießen. Bei uns gibt es ganz traditionell gefülltes Lamm mit Gemüse und zum Dessert Colomba. Das ist wie eine Torte – wie Panettone oder Brot mit Mandeln und Rosinen darauf. Aber Ostern heißt vor allem Schokolade, Schokolade, Schokolade! Bis zum Ende! Genauso wie in Deutschland suchen wir nach Eiern, ich am liebsten nach Überraschungseiern aus Schokolade! Sie sind zu Hause in den Ecken des Hauses versteckt und wer findet bekommt den Preis!  Am Montagmorgen fährt man zum Beispiel mit Freunden auf’s Land zum Picknick. Da verwöhne ich mich und meine Freunde mit einem Frühstück. Danach bieten sich zahlreiche Möglichkeiten für eine kurzweilige Gestaltung des Tages: Eine Radtour, ein Ausritt, eine Partie Golf (mit Rabatt auf Greenfee für unsere Gäste), eine Wein- oder Ölverkostung in den zahlreichen Kellerein, Shopping in Desenzano oder Salò oder einfach relaxen im Hotelgarten oder am Strand vom Gardasee. Zu Ostern beginnt die Eissaison des Jahres, deshalb hat man zu Ostern Lust alle Geschmäcke zu probieren! Also nicht nur EIN Eis! Ich esse mehrere Eis, mehrere Kugeln!! Abends geht man dann mit dem Partner für ein romantisches Abendessen bei Kerzenlicht an in ein schickes Restaurant an die Küste.   In meiner Familie feiern wir Ostern vor allem dadurch dass wir essen, essen, essen! :-) So habe ich nach Ostern so viele Kilos zugenommen, dass ich diese nicht zählen kann. Dann ist die Verzweiflung schon so unglaublich groß, dass ich die Kilos vergesse …     ]]></content>
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    <title>Der Frühling in Berlin ist einfach total verrückt</title>
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    <published>2006-04-06T11:55:06+02:00</published>
    <updated>2006-10-26T18:31:51+02:00</updated>
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      <name>Valeria Perucco</name>
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    <summary type="html"><![CDATA[Der Frühling in Berlin ist einfach total verrückt! Völlig crazy, denn Berlin hat so viele Parks, Gärten mit Festivals und Feste im Frühjahr! Berlin wird eine neue Stadt im Vergleich zum Winter – plötzlich total lebendig, reich an tausenden Events, Aufführungen und Austellungen die man nicht verpassen darf.    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[Der Frühling in Berlin ist einfach total verrückt! Völlig crazy, denn Berlin hat so viele Parks, Gärten mit Festivals und Feste im Frühjahr! Berlin wird eine neue Stadt im Vergleich zum Winter – plötzlich total lebendig, reich an tausenden Events, Aufführungen und Austellungen die man nicht verpassen darf. Ich würde vor allem den Karneval der Kulturen empfehlen, weil diese Parade der Freiheit und Freude beim Tanzen, bedeutet! Man kann auch die multikulti Atmosphäre Berlins spüren und die Schönheit dieser Vielfalt der Kulturen, der Farben der Haut und der fremden Sprachen. Man kann alles auf einmal zusammen wahrnehmen, wie in einem Traum, in einer anderen Welt! Beim Karneval lohnt es sich auch zu shoppen, vor allem bunte Taschen zu 20 Euro pro Stück. Sie sind sehr populär in Berlin. Trotzdem habe ich letztes Mal keine gekauft, denn P.G. hat mich davon abgehalten und so habe ich 20 Euro gespart.     ]]></content>
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    <title>Shopping in Berlin: Supermärkte, Kulturkaufhäuser, Flohmärkte und Shoppingzentren … wo man sich frei fühlen kann</title>
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    <published>2006-04-04T17:18:20+02:00</published>
    <updated>2006-10-26T18:32:27+02:00</updated>
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    <summary type="html"><![CDATA[Es gibt in Deutschland an jeder Ecke einen billigen Supermarkt. Beim Einkaufen sollte man auch eine Tasche mitnehmen, denn die Plastiktüte kostet Geld. Am Sonntag sind die Geschäfte geschlossen. Pech, wenn man am Samstag was vergessen hat.    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[Es gibt in Deutschland an jeder Ecke einen billigen Supermarkt. Beim Einkaufen sollte man auch eine Tasche mitnehmen, denn die Plastiktüte kostet Geld. Am Sonntag sind die Geschäfte geschlossen. Pech, wenn man am Samstag was vergessen hat. Dafür schließen sie mittags nicht, denn die Leute hier machen keine Siesta. Persönlich mag ich die Lebensmittelläden in Berlin nicht, weil sie sehr vernachlässigt und wie ich finde oft schmutzig und chaotisch sind. Und es gibt keine Bedienung... Ok, viele sind Discounter. Der Chef muss deshalb Geld sparen, damit er die Sachen so billig anbieten kann und nicht so viele Mitverkäufer einstellen muss. So muss der Kunde also selbsteffizient und unabhängig von der Hilfe der Verkäufer des Discounts sein.  In Italien ist es ganz anders... Die Lebensmittelsupermärkte sehen wie Juwelierläden aus: die Einrichtung ist wunderbar, besser als bei Ikea. Die Produkte sind alle in perfekter Ordnung gestellt, die Farben sind koordiniert und sogar der Lichteeinfall ist kalkuliert. Bei uns gibt es beim Einkaufen nicht soviel Selbstbedienung und Automaten wie in Berlin, sondern viel mehr Verkäufer. Die Verkäufer sind sehr schön, nett, hilfsbereit und vielleicht manchmal sogar zu sehr gebräunt... (Italien ist das Land der artifiziell gebräunten Menschen… im Sonnenstudio.) Natürlich fühlt man sich freier und spontaner in Deutschland als in Italien, wo die Menschen auch im Supermarkt sehr elegant sein müssen und vorsichtig, weil „die Urteile der Italien immer anwesend und bereit sind“. Jeder urteilt an die Kasse zum Beispiel auch was der Nachbar gekauft hat. Fettige Sachen sind ein Skandal normalerweise. Butter, Sahne, Mayo – das ist absolut verboten in Italien (außer für Valeria Perucco). Die Preise sind auch so etwas von „unerzählbar“, weil sie unglaublich teuer sind, weil die Meisten gesunde, Diät und Bio-Sachen kaufen. Das glauben sie zumindest. Firmen wie Weight Watchers sollten dankbar sein, denn sie sind wahrscheinlich sehr reich geworden dank Italien.   Natürlich ist Berlin eine große Stadt im Vergleich zu meinem Dorf am Gardasee, deshalb gibt es viele viele Möglichkeiten Shoppingzentren zu besuchen, wo man sich frei fühlen kann, Musik zu hören oder Movies anzusehen. Alles ist ohne Mittagspause oder Siestapause geöffnet! Man kann von „durchdauerneden“ Öffnungszeiten der Läden profitieren. So kann man auch auf das Mittagessen verzichten und gleichzeitig seine Kultur bei Dussmann vertiefen: Immer mehr Kulturhunger als Magenhunger.... In den Berliner Kulturkaufhäusern findet man tausende schöne Angebote und auch CDs, die in Italien nur bei den Schwarzen, die leider illegale Leute sind, zu bekommen sind. Es gibt so viele CDs und so verschiede, dass man für jeden Geschmack etwas finden kann, sodass jeder von uns seine persönliche Musik finden kann und dann in einer schönen Ecke des Ladens frei und ohne Inhibition tanzen kann!  Leider habe ich niemals an einem Flohmarkt als Verkäuferin teilgenommen. Nur als Kunde war ich eine Malenda und wurde sofort verarscht: Eine Wintermütze = 25 Eurooo!!!!! Ich bin heute sprachlos. Aber es war mir kalt und es gab viel Schnee und ich hatte keine Zeit und bin immer verzweifelt durch Berlin gelaufen, dass ich sie gekauft habe ohne zu nachzudenken. Danach war ich niemals mehr auf einem Flohmarkt, auch wenn mein Freund P.G. immer wollte.   Es gibt alles in Berlin, manchmal zu viel vielleicht. Und vier Mal H&amp;M auf dem Ku&#39;damm ist übertrieben. Man geht auch ein Risiko ein immer die gleichen Sachen zu kaufen, jede 100 Meter in jedem H&amp;M. Ich mag nicht, dass in Deutschland am Ende alle Leute gleich aussehen, weil sich alle bei H&amp;M eingekleidet haben.  Der Ku&#39;damm ist mein Lieblingsort einzukaufen. Es gibt alles und alles ist zusammen und niemand stört mich in Ruhe einzukaufen. Ich kann Sachen probieren ohne Druck einer Verkäuferin, wie in Italien, wo die Verkäuferin den Kunden ständig Ratschlage gibt, damit man am Ende alles kauft, auch wenn am Anfang nur 20 Euro ausgeben wollte. Aber am Ende tauchen mehr als 200!!! auf der Rechnung auf! Wie viel Geld ich immer so ausgebe? Ich kann das nicht ehrlich beantworten, weil ich leider keine Grenzen habe. Also versuche ich immer nicht zu zählen, wie viel eigentlich…     ]]></content>
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    <title>Camilleri: Schön und interessant war diese Reise durch Sizilien bis nach Deutschland</title>
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    <published>2006-01-29T17:54:08+01:00</published>
    <updated>2006-10-29T11:15:47+01:00</updated>
    <author>
      <name>Valeria Perucco</name>
    </author>
    <category term="Andrea Cemilleri" />
    <category term="Bechtolsheim" />
    <category term="Camilleri" />
    <category term="Kultur" />
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    <category term="Moshe Kahn" />
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    <category term="Übersetzung" />
    <category term="Magazin" />
    <summary type="html"><![CDATA[  <p class="MsoNormal">Endlich habe ich meine Arbeit über <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Andrea_Camilleri">Andrea Camilleri</a> fertig. Meine Wahl der Thematik, Camilleri: „<a href="http://www.andreacamilleri.de.tt/">Von Sizilien nach Deutschland</a>“, hat sich durch die Tatsache inspirieren lassen, dass mein Professor mir diesen interessanten, aktuellen und besonderen Stoff vorgeschlagen hat. Der sizilianische Autor ist ein richtiges Phänomen in Deutschland geworden. Er hat mit seinen sizilianischen Geschichten ein Millionenpublikum verführt. Darüber war ich auch erstaunt und überrascht. <a href="http://www.andreacamilleri.net/">Andrea Camilleri</a> wurde 1925 auf Sizilien geboren und ist jetzt in Rom lebend. Er bedient die Literaturfreude mit unterhaltsamen Geschichten um seinen Commissario Montalbano. Daneben schreibt er aber auch überaus erfolgreiche und hintersinnige historische Romane über seine Heimatinsel, wie zum Beispiel „<a href="http://www.perlentaucher.de/buch/14873.html">König Zosimo</a>“.</p>    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[  <p class="MsoNormal">Endlich habe ich meine Arbeit über <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Andrea_Camilleri">Andrea Camilleri</a> fertig. Meine Wahl der Thematik, Camilleri: „<a href="http://www.andreacamilleri.de.tt/">Von Sizilien nach Deutschland</a>“, hat sich durch die Tatsache inspirieren lassen, dass mein Professor mir diesen interessanten, aktuellen und besonderen Stoff vorgeschlagen hat. Der sizilianische Autor ist ein richtiges Phänomen in Deutschland geworden. Er hat mit seinen sizilianischen Geschichten ein Millionenpublikum verführt. Darüber war ich auch erstaunt und überrascht. <a href="http://www.andreacamilleri.net/">Andrea Camilleri</a> wurde 1925 auf Sizilien geboren und ist jetzt in Rom lebend. Er bedient die Literaturfreude mit unterhaltsamen Geschichten um seinen Commissario Montalbano. Daneben schreibt er aber auch überaus erfolgreiche und hintersinnige historische Romane über seine Heimatinsel, wie zum Beispiel „<a href="http://www.perlentaucher.de/buch/14873.html">König Zosimo</a>“.</p>  <p class="MsoNormal">Camilleris Bücher zeichnen sich durch eine besondere sprachliche Mischung des Italienischen mit zahlreichen Dialekten wie dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sizilianische_Sprache">Sizilianischen</a>, Milanesischen, Genuesischen und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Napolitanisch">Napolitanischen</a> und Einsprengseln anderer Sprachen, wie dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spanische_Sprache">Spanischen</a> aus. Die Sprache Camilleris ist hierdurch oft mit lokalen Mundarten so imprägniert, dass sie in manchen Ausdrücken selbst für viele Italiener nur noch durch die Stimmung und aus dem Zusammenhang heraus verständlich wird. Daraus ergibt sich die Frage, wie eine derartige Sprache übersetzt werden kann. Ist dies überhaupt möglich? Dies war das Thema meiner Abschlussarbeit. Dazu habe ich italienische Originale der Romane „Il cane di terracotta“ (<a href="http://www.perlentaucher.de/buch/170.html">Der Hund aus Terracotta – Commissario Montalbano löst seinen zweiten Fall</a>) und „Il re di Girgenti“ (König Zosimo) von Camilleri mit den deutschen Übersetzungen verglichen.</p>  <p class="MsoNormal">Christiane von Bechtolsheim verfolgt die folgende Strategie bei der Übersetzung des Mafia-Krimis „Der Hund aus Terracotta – Commissario Montalbano löst seinen zweiten Fall“ ins Deutsche. Der Roman spielt in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sizilien">Sizilien</a> und so finden sich viele dialektische Ausdrücke der Region im Originalroman. Sie rufen spezielle Assoziationen beim italienischen Leser hervor. Um nun in der Übersetzung die gleiche Wirkung wie im Italienischen zu erzielen, wurde der Dialekt nicht etwa durch einen Dialekt einer deutschen Region ersetzt. Stattdessen behandelt Bechtolsheim den Dialekt der Originalsprache für die Übersetzung wie eine fremde Sprache im Roman. Sie verfremdet die Sprache der Figuren und verdeutlicht dem Leser somit die Unterschiede zwischen den Charakteren. Dies ergibt durchaus Sinn, denn es wäre für deutsche Leser unverständlich und verwirrend, wenn ein Sizilianer in einem Roman plötzlich den Dialekt einer Region in Deutschland sprechen würde. Wieso sollte ein Sizilianer plötzlich zum Beispiel sächsisch sprechen? Dies wäre absolut unlogisch. Somit ist es klar bewiesen, dass man einen Dialekt nicht mit einem Dialekt übersetzen kann. Ein Dialekt wäre eine vollkommene Verfremdung und Verunstaltung. </p>  <p class="MsoNormal">Auch im historischen Roman, „<a href="http://www.perlentaucher.de/buch/14873.html">König Zosimo</a>“, verwendet der Übersetzer Moshe Kahn eine derartige Strategie. Basierend auf einer wahren historischen Begebenheit, erzählt Camilleri hier die Geschichte des Bauern Zosimo, der im Jahr 1718 in Agrigent nach dem Willen des sizilianischen Volkes zum König und nach wenigen Tagen gestürzt und hingerichtet wurde. Camilleri entwirft ein geradezu barockes Epos, das mit den irrwitzigen Umständen von Zosimos Zeugung und seiner Geburt einsetzt. Sizilien erlebte damals wirre Jahrzehnte; die Herrscher über die Insel – mal die Savoyer, mal sogar die Spanier – wechseln in schnellem Tempo. Der Alltag wird von Ränken und Intrigen bestimmt. Bis Zosimo das Licht der Welt erblickt, sind bereits 100 Seiten im Fluge vergangen, wissen wir alles über das harte Arbeitsleben der Landarbeiter und ihre kleinen sexuellen Freuden. Erotische Eskapaden schildert Camilleri deftig und direkt. Deshalb ist der Roman nicht nur komisch, humorvoll und spannend, sondern auch die sprachliche Raffinesse ist zu bemerken. In der Sprache lässt Camilleri nicht nur Italienisch, sondern auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spanische_Sprache">Spanisch</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Franz%25C3%25B6sische_Sprache">Französisch</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Latein">Latein</a> ‚parlieren’ – grundiert von dem alten Dialekt aus <a href="http://www.vigata.org/">Vigàta</a>, dem fiktiven Kosmos seiner Romane.</p>  <p class="MsoNormal">Wie konnte nun der Übersetzer, Moshe Kahn, den Lesern diesen sprachlichen Cocktail wiedergeben? Hierfür war eine innovative Strategie erforderlich. Moshe Kahn hat diese Strategie gefunden. Er hat spanische Wörter mit einigen deutschen Wörtern kombiniert oder durch originelle Erfindungen wiedergegeben, wie zum Beispiel Verschluppungcìon = ein typisches Ende von Substantiven im Spanischen. Kahn schafft es hierdurch, die Zweisprachigkeit des Romans gekonnt ins Deutsche „zu retten“ und die Dialogfetzen von spanischen Adeligen einzuflechten. Für das alte Sizilianisch (der Dialekt aus der erfundenen Stadt Vigàta) findet er eine andere Strategie. Er „transferiert“ es zu einem archaischen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Sprache">Deutsch</a> des 18. Jahrhunderts, wie es in der Übersetzung zum Beispiel bei der Figur Jean Paul deutlich wird. Zwischen all den Sprachen bleibt nur das Lateinische unverändert. Für andere Dialekte des Romans wird keine spezielle deutsche Entsprechung ‚ge- oder erfunden’. Denn, es ist schlichtweg nicht möglich all die verschiedenen Sprachen und Dialekte des Romans ins Deutsche zu übertragen. Hierdurch geht natürlich viel verloren. Das ist unvermeidbar. Aber es ist ebenso wichtig, den Ton und die Melodie eines Satzes ‚herüberzubringen’. Sie verdeutlichen den Charakter eines Menschen und die Stimmung einer Handlungssituation. Dies ist dem Übersetzer gelungen und aus diesem Grund gebührt Moshe Kahn ein besonderes Lob.</p>  <p class="MsoNormal">Abschließend kann festgestellt werden: Es zeigt sich eine gemeinsame Strategie sowohl bei der Übersetzung des Romans „Hund aus Terracotta. Commissario Montalbano löst seinen zweiten Fall.” von Christiane von Bechtolsheim als auch bei  „König Zosimo“ von Moshe Kahn. Durch den Vergleich der Übersetzungen mit dem Original versteht man, dass man eben nicht einen Dialekt einer Sprache mit in einem Dialekt einer anderen Sprache übersetzen kann. Zudem zeigt sich, dass eine generelle Strategie bei einer Übersetzung sich nicht immer verfolgen lässt. Die Rolle der Figuren muss stets beachtet werden. Je nach Situation und Person müssen Übersetzer entscheiden, ob sie mehr oder weniger umgangssprachlich, korrekt, gespreizt oder witzig übersetzen. Zudem zeigt sich auch in anderer Hinsicht eine Übereinstimmung zwischen den zwei Übersetzter. Beide lassen hin und wieder auch in der deutschen Übersetzung sizilianische Ausdrücke oder Flüche stehen und erlauben den Lesern so, Sizilien mit seinen zahlreichen Facetten zu fühlen und zu spüren. Durch diese Strategie von Bechtolsheim und Kahn fühlen sich die Leser in die sizilianische Welt hineingezogen und begeben sich auf eine echte Reise nach Sizilien. Hierbei entdecken sie die Insel auch auf einer historischen Ebene an der uns Camilleri teilhaben lässt. Die Fäden, an denen der Autor Camilleri seine Figuren im Original tanzen lässt (bzw. wie Marionetten zieht), entspringen einer scharfsinnigen Beobachtung menschlichen Verhaltens sowie der enormen sprachlichen Ausdruckskraft Camilleris. Kahn und Bechtolsheim gelingt es diese Sprache ins Deutsche zu übertragen. Und so fasziniert die merkwürdige Mixtur Camilleris auch die Deutschen. Schön und interessant war diese Reise durch Sizilien bis nach Deutschland.</p><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal">Ein interessantes Interview mit Camilleri im Berliner Zimmer: <a href="http://www.berlinerzimmer.de/eliteratur/camilleri_interview.htm" title="http://www.berlinerzimmer.de/eliteratur/camilleri_interview.htm">http://www.berlinerzimmer.de/eliteratur/camilleri_interview....</a></p>      ]]></content>
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    <title>Wir haben uns alle geküsst und sagten in allen Sprachen der Welt &#039;Frohes Neues Jahr&#039; (Valerias Silvester Teil II)</title>
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    <published>2006-01-07T13:20:18+01:00</published>
    <updated>2006-01-12T09:46:07+01:00</updated>
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      <name>Valeria Perucco</name>
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    <category term="Berlin" />
    <summary type="html"><![CDATA[Liebe Leser, sicherlich warten sie schon gespannt auf diesen Bericht, der weitere Ausk&uuml;nfte &uuml;ber die internationale in Berlin verbrachte Silvesternacht gibt. Alle Einzelheiten &uuml;ber den Aperitivo sowie die Geschehnisse und das Eintreffen der G&auml;ste zum Silvesterabend wurden bereits in <a href="/node/724" target="_self">Teil I</a> geschildert. Bevor ich euch nun &uuml;ber die unglaublichen Ereignisse der folgenden Stunden berichte, m&ouml;chte ich euer Augenmerk jedoch zun&auml;chst auf die raffinierten Speisen legen, die ebenfalls angeboten wurden.    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[Liebe Leser, sicherlich warten sie schon gespannt auf diesen Bericht, der weitere Ausk&uuml;nfte &uuml;ber die internationale in Berlin verbrachte Silvesternacht gibt. Alle Einzelheiten &uuml;ber den Aperitivo sowie die Geschehnisse und das Eintreffen der G&auml;ste zum Silvesterabend wurden bereits in <a href="/node/724" target="_self">Teil I</a> geschildert. Bevor ich euch nun &uuml;ber die unglaublichen Ereignisse der folgenden Stunden berichte, m&ouml;chte ich euer Augenmerk jedoch zun&auml;chst auf die raffinierten Speisen legen, die ebenfalls angeboten wurden.<br /><br />Zweiter Gang<br /><br />Der Reis a la Parmigiana con Fungi (Champignon, Pilze) etwas ganz Raffiniertes, eine delikate Sache. Ein bisschen als ob wir in Paris mit Languste und Ostriche w&auml;ren. Wir haben echt ein Abendessen ganz international.<br /><br />Dritter Gang<br /><br />Niemand wusste, was das eigentlich war. Aber wenn man das gek&uuml;sst hat, hat man verstanden.. und auch bei n&auml;herer Betrachtung der Form wurde es klar. Es war eine Schweinshaxe. Nur zwei Leute haben sich geopfert dieses Schwein zu essen ich (nat&uuml;rlich) und Mario. Wir haben uns geopfert, weil wir stark in die italienische Tradtition integriert sind. Normalweise sollte es darin eine M&uuml;nze geben. Wer diese findet der hat besonderes Gl&uuml;ck in diesem Jahr. Aber dieses Gericht hat die Tradtition gebrochen. Es gab keine M&uuml;nze und es gab auch keine Linsen dazu, die ebenfalls notwendig sind, um dieses Gericht der Tradition entsprechend einzunehmen. Die Linsen waren im K&uuml;hlschrank und dann im Klo. (Denn sie waren nicht gut, sondern schon vorgekocht, da wir die falschen gekauft hatten &ndash; Eine Linsensuppe von Ullrich Verbrauchermarkt am Bahnhof Zoologischer Garten).<br /><br />Vierter Gang<br /><br />Der Nachtisch war ungenie&szlig;bar, aber trotzdem essbar. Es war industriell hergestellt. Ein Bacio-Kuchen &ndash; ganz typisch aus Italien. Diese Perrugina wurde ebenfalls mit mir eingeflogen. Na ja. Zum Gl&uuml;ck gab es Kekse dazu die mit Liebe von der Mutter von Yiannis gebacken wurden. Ebenfalls wurde griechischer Kaffee angeboten, den Ilaria eifrig getrunken hat. Dieser Kaffee war so gut, dass Ilaria nachfolgend eifrig vielmals das Klo besuchte. <br /><br />Doch nun weiter &uuml;ber unseren internationalen Abend in Berlin. Ja. <br /><br />Wie sp&auml;t ist es?<br /><br />Jemand die Uhr bitte. Es ist wichtig. Paola! Mach das Fernsehen an. Sie hat gemacht. 23:58 Alle warten darauf. &Uuml;berall schon Silvesterraketen &ndash; aus Kreuzberg Steglitz, Sch&ouml;neberg, Wilmersdorf, Charlottenburg und sogar vom Potsdamer Platz und dem Brandenburger Tor sah man das Feuerwerk vom Balkon Yiannis! Der Himmel &uuml;ber Berlin in der Silvesternacht!<br /><br />Dank eines volkst&uuml;mlichen Programms im Fernsehen haben wir entdeckt, dass noch 10 Sekunden zum neuen Jahr fehlten. In diesem Programm gab es verr&uuml;ckte Deutsche die ohne Ende ohne zu tanzen verstanden. Endlich 10, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1 Buuhhh! Yeaa&auml;&auml;&auml;hh! 2006 ist mit uns! Man kann es schon sp&uuml;ren. Was kann ich sagen? Es war unglaublich. Wir haben uns alle &uuml;berall gek&uuml;sst und sagten in allen Sprachen der Welt Frohes Neues Jahr:<br /><br />mahigugmaon nga bag-ong dag-on, vitin e ri, كل عام وانتم بخير, goyosa a&ntilde;ada nueba, erós an nau, urte berri on, З новым годам, mamura-way na ba-gong taon, Srećna Nova Godina, Честита Нова Година, Feli&ccedil; Any Nou, Bon Any, mabungahong bag-ong tuig, 新年快樂新年好, blydhen nowydh da, sretna nova godina, šťastný nový rok, godt nyt&aring;r, Gelukkig Nieuwjaar, Ná alya i vinya loa, feliĉan novjaron, head uut aastat, gle&eth;iligt nýggjár, hyv&auml;&auml; uutta vuotta, Bonne ann&eacute;e, feliz aninovo, გილოცავ(თ) ახალ წელს, Ein Frohes Neues Jahr, &epsilon;&upsilon;&tau;&upsilon;&chi;&iota;&sigma;&mu;έ&nu;&omicron;&sigmaf; &omicron; &kappa;&alpha;&iota;&nu;&omicron;ύ&rho;&iota;&omicron;&sigmaf; &chi;&rho;ό&nu;&omicron;&sigmaf;, &kappa;&alpha;&lambda;ή &chi;&rho;&omicron;&nu;&iota;ά, hau'oli makahiki hou, לשנה טובה, mahamungayaon nga bag-ong tuig, नया साल मुबारक, boldog új &eacute;vet, gle&eth;ilegt nýtt ár, gle&eth;ilegt ár, narang-ay a baro a tawen, Selamat Tahun Baru, Happy New Year, Athbhliain faoi mhaise, Athbhliain faoi sh&eacute;an is faoi mhaise, felice anno nuovo, いお年を, bouanne ann&eacute;e, masaplalang bayung banwa, 새해 복 많이 받으세요, laimīgu jauno gadu, laimingų maujųjų metų, Среќна Нова Година, Is-sena t-tajba, Blein Vie Noa, godt nytt &aring;r, bonna annada, bon cap d'an, maaligwas ya balon taon, سال نو مبارک باد, Szczęśliwego nowego roku, Feliz Ano Novo, la mulţi ani, un an nou fericit, С Новым годом, bliadhna mhath &ugrave;r, Среħна Нова Година, Srećna Nova Godina, šťastný Nový rok, šťastlivý Nový rok, p.f., srečno novo leto, próspero a&ntilde;o nuevo, Feliz A&ntilde;o Nuevo, gott nytt &aring;r, manigong bagong taon, 'ia ora na i te matahiti api, สวัสดีปีใหม่, yeni yılınız kutlu olsun, з Новим Роком, Chức mừng năm mới, yv&auml;&auml; uutta vootta, mainuswagon nga bag-o nga tuig, blwyddyn newydd dda (mehr hier: <a href="http://en.wiktionary.org/wiki/Happy_New_Year" title="http://en.wiktionary.org/wiki/Happy_New_Year">http://en.wiktionary.org/wiki/Happy_New_Year</a>)<br /><br />JA! Jetzt sind wir sind auf dem Balkon. Der Kampf beginnt. Nun bewerfen wir uns mit Schneeb&auml;llen, um unsere Zuneigung zu zeigen. Dann haben wir viel getanzt, denn wir waren ganz animiert von T&auml;nzern im Fernsehen und einer Polonaise im traditionellen Programm des deutschen Fernsehens. Polonaise ist ein besonderer Tanz, der in der Sylvesternacht durchgef&uuml;hrt wird. Ganz einfach am Ende. Alle Leute sind hintereinander. Jede Person ist ein Waggon und legt die Arme auf die Person davor. Dann haben wir diesen Tanz zu dritt imitiert. Ilaria war zur&uuml;ck vom Klo und sie war die Zugf&uuml;hrerin, um nicht zu sagen die Lokomotive. Mario war dahinter, um nicht zu sagen dazwischen, weil ich am Ende war. Es war aber zu anstrengend dieser Tanz und Mario war pl&ouml;tzlich auf dem Bett ganz m&uuml;de. Nach diesem polnischen Tanz aus Deutschland kam etwas ganz Lebendiges! Samba! Original aus Brasilien mit einem Stempel 100% aus Brasilien. Ein Stempel auf dem Culo. Sie haben der ganzen Welt akrobatische Bewegungen vorgef&uuml;hrt. Endlich habe ich meinem Freund gezeigt, wie ich gerne tanzen w&uuml;rde. Aber komischerweise hat er nichts bemerkt, gar nichts. Das ist Liebe und Kompatibilit&auml;t zwischen zwei Personen, die im 21. Jahrhundert leben. <br /><br />Paola, als Special Guest des Abends, hat uns noch einmal beeindruckt mit Special Effect. Die Wirkung war grandios. Wir waren fasziniert von Paola. Sie war im Zentrum des Raumes. Wir waren versteckt in der Ecke des Raumes. Sie zu beobachten, weil sie nicht nur eigentlich einzigartig ist. Sie ist die Beste auch beim Tanzen. Ich hatte viel Konkurrenz. Ich war ein bisschen neidisch auf sie. Deswegen haben wir angefangen Unterricht zu nehmen. Sie hat uns ein paar Schritte gezeigt. Etwas ganz Exotisches. Wir konnten es nicht glauben. Eine Bellyt&auml;nzerin (Baucht&auml;nzerin) mit voller Ausstrahlung aus Arabien. Die Situation war sehr ulkig.<br /><br />Aber nun wollte Ilaria endlich nach drau&szlig;en gehen. Sie bewegte uns gemeinsam zu gehen und wir verbrachten den Anfang des Neuen Jahres im Dickicht Berlins in einer einzigartigen Stimmung, wie man sie nur hier finden kann.<br /><br />    ]]></content>
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    <title>Eine internationale Silvesternacht und die faszinierende Berliner Stimmung mit italienischem Stil (Teil I)</title>
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    <published>2006-01-04T02:51:34+01:00</published>
    <updated>2006-01-05T01:16:20+01:00</updated>
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    <category term="Berlin" />
    <summary type="html"><![CDATA[Ciao a tutti quanti! Ich bin zur&uuml;ck in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Berlin" target="_self">Berlin</a>. Warum bin ich nach Berlin gekommen? Weil, ich alle meine Freunde und alle Leute besuchen wollte. .. Die Freunde, die sich an mich erinnern und die, die sich nicht mehr an mich erinnern. Ich wollte auch einige Geschenke nach Berlin bringen, denn es gab viele Leute, die beschenkt werden sollten, zum Beispiel Yiannis und Mario. Ich wollte die Berliner Stimmung auch ein bisschen mit dem italienischen Stil bereichern und eine internationale Silvesternacht in Berlin erleben. Die Silvesternacht in Berlin ist wirklich faszinierend!    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[Ciao a tutti quanti! Ich bin zur&uuml;ck in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Berlin" target="_self">Berlin</a>. Warum bin ich nach Berlin gekommen? Weil, ich alle meine Freunde und alle Leute besuchen wollte. .. Die Freunde, die sich an mich erinnern und die, die sich nicht mehr an mich erinnern. Ich wollte auch einige Geschenke nach Berlin bringen, denn es gab viele Leute, die beschenkt werden sollten, zum Beispiel Yiannis und Mario. Ich wollte die Berliner Stimmung auch ein bisschen mit dem italienischen Stil bereichern und eine internationale Silvesternacht in Berlin erleben. Die Silvesternacht in Berlin ist wirklich faszinierend!<br /><br />Wir waren im Herzen Berlins in Kreuzberg in der N&auml;he vom Potsdamer Platz. Am Anfang stand Apperitivo zur Verf&uuml;gung. Wie die beste Tradition in Italien. Wie bei der Happy Hour in Italien, weil wir immer alle happy sind, wenn wir essen.<br /><br />Paola und Ilaria sind angekommen, ganz hungrig und nat&uuml;rlich sehr eifrig. Sie wussten schon, dass das beste Essen in ganz Berlin bei Pension Katsoyiannis angeboten wird. Dies auch dank der gro&szlig;z&uuml;gigen Weihnachtsgeschenke der Firma meines Vaters. Jut (wie die Berliner sagen), aber jetzt f&auml;ngt es an wirklich interessant zu sein. Was hatten wir? Das Men&uuml; des Abends!<br /><br />1. hausgemachte Bruschetta aus Kreta (eigenh&auml;ndig aus Griechenland herantransportiert)<br />.. Plaff! Plaff!<br />2. darauf Olivenpastete, gr&uuml;ne Olive und Pastete aus roten Zwiebeln aus Tropea (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kalabrien" target="_self">Calabria</a>, wo <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Francesco_da_Tropea" target="_self">Francesco da Tropea</a> wohnt)<br />3. deutscher Partysalat mit Karotten und Mayonaise aus dem Verbrauchermarkt am Bahnhof Zoologischer Garten (ein bisschen teuer, aber ok)<br />4. rote Peperoni gegrillt und dann in &Ouml;l und Aceto eingelegt<br />5. Ein Teller mit Parmaschinken, Parmesan und leckerem Gorgonzolo (von mir direkt aus Italien eingeflogen)<br />6. Als gesunde Beilage geschnittene Mohrr&uuml;ben und Gurken mit Liebe von Yiannis geschnitten und bereit &quot;to dip in dressing&quot;<br />Das war der Anfang...<br />7. Ah, es gab auch zwei Baguette frisch aus dem Verbrauchermarkt am Zoologischen Bahnhof<br />8. zum Trinken gab es <a target="_self" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lambrusco">Lambrusco</a> f&uuml;r mich und sehr guten roten trockenen Wein aus <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Apulien" target="_self">Puglia&nbsp;</a> und sp&auml;ter preisg&uuml;nstigeren Wein aus <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Portugal" target="_self">Portugal</a>.<br /><br />Zu dieser Zeit gab es eine Person noch nicht, um nicht zu sagen Mario. Schade f&uuml;r ihn. Ich wollte nicht an seiner Stelle sein und etwas zu essen vermissen. Ja. Aber der Salat dieses Freundes hat uns gerettet, denn alles was wir danach noch zu essen hatten war echt ... nicht so gut, um nicht zu sagen zum ko***n.<br /><br />9. Also wurde zum Gl&uuml;ck dieser spezielle Salat angeboten, der immer ein ganz anderes Dressing hat, als ich in Italien gewohnt bin. N&auml;mlich essen wir Salat normalerweise mit Salz, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aceto_balsamico" target="_self">Aceto Balsamico</a> aus <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Modena" target="_self">Modena</a> oder noch aus Vigniola. Ok dagegen war dieser Salat mit vielen Gew&uuml;rzen und Zitronensaft zubereitet. Also genauer gesagt gab es darin Zitronensaft, sehr gutes Oliven&ouml;l Basilikum, Oregano und Rosmarino. Was gab es noch? Hm. Ich frage Yiannis. Nein! Es muss ein Geheimnis bleiben, weil es eine Regel ist beim &bdquo;Chef de la Cuisine&ldquo;, dass es ein Geheimnis bleiben muss, wie bei meiner Mutter, wenn sie Tiramisu macht.<br /><br />Das Abendessen wurde nun ein bisschen unterbrochen, um den Gast willkommen zu hei&szlig;en. Bei dieser Gelegenheit ergriff Paola das Wort. Paola Coppola hat uns &uuml;berrascht. Gro&szlig;z&uuml;gige Geschenke wurden &uuml;berreicht. So gro&szlig;z&uuml;gig, dass wir verwirrt waren, was wir ihr schenken k&ouml;nnen zu ihrem Geburtstag (zwei Tage sp&auml;ter). Nach der Entdeckung der Geschenke haben wir voller Dankbarkeit angesto&szlig;en. Wir waren begeistert, dass wir unsere Silvesternacht mit einer sozusagen ber&uuml;hmten Frau verbringen d&uuml;rfen. Ein Name eine Geschichte. Viele Geschichten eigentlich.<br /><br />Aber mehr dar&uuml;ber morgen! Gute Nacht aus dem Zentrum von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Berlin" target="_self">Berlin</a> am <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alexanderplatz" target="_self">Alexanderplatz</a>!<br /><br />    ]]></content>
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    <title>Als ich das erste Mal in Berlin U-Bahn gefahren bin</title>
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    <published>2005-12-19T13:02:01+01:00</published>
    <updated>2006-10-26T18:32:49+02:00</updated>
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    <content type="html"><![CDATA[Dass die Züge in Deutschland immer auf die Minute pünktlich fahren, ist kein Stereotyp. Aber was ich am Anfang nicht verstand, war dass es keine Kasse in der U-Bahn gibt. Das erste Mal als ich in Berlin U-Bahn gefahren bin, habe ich einen Schaffner gesucht. Dann habe ich kapiert, dass man den Fahrschein vorher kaufen muss. Bevor man als Ausländer versteht, wie und wo man den Fahrschein bekommt, sind natürlich schon ein paar Züge weg.  In öffentlichen Verkehrsmitteln wird viel auf Behinderte und Alte geachtet. U- und S-Bahnstationen haben Fahrstühle. Und es gibt zum Beispiel Plätze, die man freimachen muss, wenn Behinderte im Bus sind. Im Vergleich zu Italien sind sie deshalb sehr selbstständig. Bei uns müssen sie häufig zu Hause bleiben, aber hier nehmen sie am Leben teil!  Ansonsten konnte ich nicht glauben, dass man in Berlin sogar Hunde in der U-Bahn mitnehmen darf! Aber man muss dafür bezahlen wie für ein Kind. Ich finde, dass viele ihre Haustiere wie Kinder behandeln.  Und auch sein Fahrrad kann man in der Bahn mitnehmen. Das ist wichtig, denn in Berlin sind viele Leute mit dem Fahrrad unterwegs. Überall gibt es Radwege. Sie sind sogar in besserem Zustand als unsere Strassen in Italien!  Reisen in ganz Deutschland: Da gibt es viele billige Möglichkeiten, zum Beispiel mit billigen Busreisen, der Mitfahrzentrale oder Sonderangeboten bei der Bahn. Auch als Mädchen kann man allein ohne Gefahr durchs Land fahren.    ]]></content>
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    <title>Das habe ich sehr gemocht und immer diese Tradition respektiert</title>
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    <updated>2006-10-26T18:33:29+02:00</updated>
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    <summary type="html"><![CDATA[Ich finde die Berliner lesen viel. Immer. Überall. In den Bibliotheken kann sich man für wenig Geld Bücher, Videos und CD’s ausleihen. Das gefällt mir sehr. Eine ganz andere Sache, die mir auch aufgefallen ist, die Deutschen versuchen immer alles Mögliche selbst zu reparieren, denn Handwerker sind teuer.    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[Ich finde die Berliner lesen viel. Immer. Überall. In den Bibliotheken kann sich man für wenig Geld Bücher, Videos und CD’s ausleihen. Das gefällt mir sehr. Eine ganz andere Sache, die mir auch aufgefallen ist, die Deutschen versuchen immer alles Mögliche selbst zu reparieren, denn Handwerker sind teuer. Ich schätze das, aber ich bin so faul, dass ich es niemals machen würde.  Das Essen. Ein wichtiges Thema für mich. Natürlich ist das Essen anders als in Italien. Man isst viel mehr Yoghurt, Wurst und Käse als bei uns. Und natürlich deutsches Vollkornbrot! Viele essen mittags eine warme Mahlzeit und abends kalt. Das Essen ist so schwer und fett, dass ich 8 kg zugenommen habe…Gut, in Wirklichkeit habe ich einfach soviel, als Reaktion gegen das kalte Wetter, gegessen.  Als ich das erste Mal in einem Restaurant in Deutschland Wasser bestellt habe, konnte ich nicht verstehen, wieso sie mir automatisch Mineralwasser mit Kohlensäure brachten! Obwohl Leitungswasser kostenlos ist! Na ja, das ist super, dass wenn man Durst hat, kann man überall gesundes und sauberes Wasser aus der Leitung trinken. Wow!  Ansonsten gibt es in Deutschland oft Kaffee und Kuchen nachmittags. Das habe ich sehr gemocht und immer diese Tradition respektiert! :-) Kuchen mit Sahne! Hm!     ]]></content>
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    <title>Das erstaunliche Verhalten der Deutschen in der Öffentlichkeit</title>
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    <published>2005-12-11T19:09:46+01:00</published>
    <updated>2006-10-26T18:33:58+02:00</updated>
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    <content type="html"><![CDATA[In Berlin in der U-Bahn sehen die Leute aus, als ob sie alle in einer Prüfung wären. Sie reden nicht miteinander. Sie schauen nur in ihre Zeitung. Niemand lacht laut (nur ich und Vittorio) und es singt auch nie jemand.   Manchmal dachte ich, die Deutschen können keine Gefühle zeigen. Aber! Überraschung! Wenn die Deutschen auf einer Party sind, benehmen sie sich laut und sind lustig! Und dort machen sie auch ohne schüchtern zu sein mit Ausländerinnen an. Dann trinken sie Bier ohne Pause, rauchen und essen ohne Sorge bis zum Ende der Nacht.  Aber zurück zum Verhalten in der Öffentlichkeit, ihr Verhalten hier ist für mich sehr erstaunlich. Manche putzen sich die Nase vor Leuten. Dann gibt es zum Beispiel an der Uni Leute, die so laut sind. Sie trompeten wie Elefanten! Oder andere ziehen sich während des Unterrichts einfach die Schuhe aus. Das finde ich ziemlich unappetitlich. Sorry.  Auch überraschend ist die Tatsache, dass im Sommer so viele Menschen total nackt im Garten joggen oder liegen. Auch in die Sauna gehen Männer und Frauen oft nicht getrennt.  Na ja, das sind ein paar Sachen, die mich ein bisschen schockiert haben, aber natürlich sind nicht alle Deutschen gleich. Es gibt natürlich immer Unterschiede, aber man kann trotzdem oft allgemeine Sachen feststellen. Ich finde zum Beispiel auch, dass die Familien nicht so verbunden sind wie bei uns. Ich habe den Eindruck manche Familien treffen sich nur einmal im Jahr. Ich würde mich ganz einsam fühlen, wenn ich sie nur einmal im Jahr sehen oder hören würde. Als ich zum Erasmusjahr in Berlin war, habe ich meine Mutter jeden Tag angerufen, manchmal auch zwei Mal, … oder drei Mal… oder viele viele Male :-)     ]]></content>
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    <title>Nicht wie ich vermutete</title>
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    <published>2005-12-09T10:10:38+01:00</published>
    <updated>2006-10-26T18:29:05+02:00</updated>
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    <content type="html"><![CDATA[Es dauert länger, Deutsche gut kennen zu lernen. Am Anfang wirkten sie auf mich kalt und distanziert. Aber ich habe bemerkt, dass sie Freundschaften sehr ernst nehmen.<!--break-->  Deutschland ist bekannt dafür, dass man immer pünktlich sein muss. Sehr lustig und unterschiedlich zum italienischen Stil habe ich auch bei deutschen Freunden gefunden, dass, wenn man eingeladen wird, unbedingt pünktlich kommen muss (…und nicht eine Stunde später kommen kann wie bei uns in Italien).  Trotzdem können Dinge ganz locker sein. Ein ganz spontaner Besuch ohne telefonische Voranmeldung bei Freunden und am besten bei Mario;-)) ist  auch immer möglich!  Früher dachte ich, dass das Verhalten der Deutschen bis ins Detail geregelt ist, aber zum Glück kann ich jetzt fröhlich bemerken, dass es auch in Deutschland nicht immer einen festen Terminkalender zwischen Freunden gibt. Am Ende sind Disziplin und Regeln nicht so übertrieben, wie ich vermutete :-)     ]]></content>
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    <title>Ich will ehrlich sein</title>
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    <published>2005-12-08T11:05:29+01:00</published>
    <updated>2006-10-26T18:34:18+02:00</updated>
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    <summary type="html"><![CDATA[Eine Italienerin 8 Monate in Berlin. Ich will ehrlich mit dem Land sein, das mich so viel am Anfang meines Aufenthalts erstaunt hat und am Ende so verzaubert! „Meine Mauer im Kopf“ ist dafür eine gute Metapher, die meinen Clichées, den Sorgen entspricht, die ich vor einem Jahr als Erasmus-Studentin hatte.    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[Eine Italienerin 8 Monate in Berlin. Ich will ehrlich mit dem Land sein, das mich so viel am Anfang meines Aufenthalts erstaunt hat und am Ende so verzaubert! „Meine Mauer im Kopf“ ist dafür eine gute Metapher, die meinen Clichées, den Sorgen entspricht, die ich vor einem Jahr als Erasmus-Studentin hatte.  Es war mein erstes Mal in Deutschland und besonders in einer so großen, multikulturellen und einzigartigen  Stadt wie Berlin, die aus so vielen Bezirken besteht. Ich komme aus einem kleinen Dorf mit 25.000 Einwohnern am Gardasee, wo alles aus Gold zu sein scheint und auch die Leute sind so artifiziell, als ob sie aus Gummi gestaltet wurden.  Als ich in Deutschland am 28. September 2004 ankam, fühlte ich mich unwohl, wegen vieler kultureller Unterschiede und der Mentalität und ich habe gedacht: „Deutschland ist wirklich ein komisches Land.“ Zum Glück sind diese Gedanken - die „Mauer in meinem Kopf“ - gefallen, wie die Berliner Mauer vor 16 Jahren :-)  Mein erster Eindruck auf der Brücke am Halleschen Tor nach einem Monat in Berlin: „Hunde in der U-Bahn, nackte Frauen und Männer gemeinsam in der Sauna, Radfahrer, die kein Ziel haben. Was passiert hier? Warum machen sie das? Was soll das? – wie die Deutschen sagen, aber damals verstand ich diese Frage natürlich noch nicht. Ich finde diesen Ausdruck „Was soll das“ ganz lustig!  Was einer jungen Italienerin so alles bei den Deutschen auffiel… vor einem Jahr, den 10. Oktober 2004. In den nächsten Tagen berichte ich euch mehr!     ]]></content>
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    <title>Der 9. November 2005!!!</title>
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    <published>2005-11-09T20:33:06+01:00</published>
    <updated>2006-10-26T17:52:14+02:00</updated>
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    <summary type="html"><![CDATA[<p>Der 9. November 1989?!? Ein Datum, das ein Symbol geworden ist. Heute, am 9. November 2005, kann ich endlich mit meinen 23 Jahren meine Meinung dazu entwickeln und meine kleinen Ideen zu diesem Tag „dazugeben“. Ich möchte keine moralische Lehren, Urteile, Kommentare, Kritik über den Mauerfall schreiben, weil die Geschichte und die Zeit haben schon die Konsequenzen der Wende gezeigt und erklärt; sondern ich möchte einfach den Deutschen ein sehr interessant Buch empfehlen, zu dem es leider noch keine italienische Übersetzungen gibt ;-)…</p>    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[<p>Der 9. November 1989?!? Ein Datum, das ein Symbol geworden ist. Heute, am 9. November 2005, kann ich endlich mit meinen 23 Jahren meine Meinung dazu entwickeln und meine kleinen Ideen zu diesem Tag „dazugeben“. Ich möchte keine moralische Lehren, Urteile, Kommentare, Kritik über den Mauerfall schreiben, weil die Geschichte und die Zeit haben schon die Konsequenzen der Wende gezeigt und erklärt; sondern ich möchte einfach den Deutschen ein sehr interessant Buch empfehlen, zu dem es leider noch keine italienische Übersetzungen gibt ;-)…</p> <p>Das Buch „Mauerspringer“ ist von Peter Schneider, einem Schriftsteller, der in West-Berlin während der Berliner Mauer lebte. Sein wesentliches Thema ist die Teilung Deutschlands und besonders die Mauer, die er täglich erlebte. Sein Erzählwerk „der Mauerspringer“ sammelt verschiedene Geschichten zum Thema „Berlin eine geteilte Stadt“ und betont die totale Sinnlosigkeit der Situation. Das Buch hat mir sehr gefallen, denn die Erzählungen bieten eine besondere und neugierige PERSPEKTIVE und Beobachtung des Alltagslebens während der Berliner Mauer. Besonders zu bemerken ist die Tatsache, dass der Autor tragische Ereignisse oder dramatische Abenteuer der Bewohner der DDR oder der BRD NICHT kommentiert, wie die meisten historischen Bücher… sondern Peter Schneider gibt dem Leser selbst die Aufgabe die Anekdoten, die merkwürdigen, seltsamen und komischen Geschichten der Protagonisten des Romans, zu interpretieren. Toll! Ich habe viel Spaß beim Lesen gehabt. Einige Beispiele? Die Stories bestehen aus den 5 Mauergeschichten, die alle relativ unverbunden sind, allerdings haben sie einen Zusammenhang zur Hauptgeschichte, schon allein durch das Thema: Die Suche nach einer eigenen Realität.</p> <p>1. Die erste Geschichte handelt von Gerhard Schalter, einem Mann, der seine Geliebte aus Afrika erwartet und daher jeden Tag zum Flughafen in den Osten fährt. Eines Tages bleibt Schalter gleich ganz im Osten, um die Frau, die er liebt, die aber nie kommt, nicht zu verpassen.</p> <p>2. Arnold Kabe ist mehr oder weniger die Hauptfigur von Schneider, weil er das Herz des Themas von Schneider darstellt: Er springt aus Langweile fünfzehn Mal von West nach Ost über die Mauer. Am Ende, springt er nicht mehr über die Mauer, sondern balanciert er auf ihr!!! Unglaublich, meiner Meinung nach!</p> <p>3. Der Begriff des „Springens“ findet sich auch in der Erzählung der drei Kinogänger, Ostberliner Jugendliche, die die Mauer mehrmals überspringen, um sich in Westberlin Kinofilm anzusehen. Auch hier handeln sie nicht aus politischer Motivation, sondern aus Abenteuerlust!!!</p> <p>Wie gesehen, lässt Schneider seine Figuren zwischen Ost und West pendeln und sie eigentlich nur paradoxal auf der Mauer zufrieden sein. Was bedeutet das? Natürlich nur eine Sache, meiner Meinung nach: Den Wunsch des Autors, sich wieder mit seinem Land, mit Ost- und Westdeutschland als Ganzes, zu identifizieren.</p> <p>Schneider hat das Buch 1982 geschrieben hat. Der Mauerfall geschah 7 Jahre später. Bei Schneider spielte auch Angst eine Rolle und die Ungewissheit, ob es jemals dazu kommen würde… Denn: Von der Spaltung bis zum Wiedervereinigung eines geteilten Volkes, das eine einzige Sprache und eine einzige Tradition besitzt, führt ein langer Weg. In Peter Schneiders Roman wird die äußere und innere Mauer sehr detailliert beschrieben. Dieses Thema hat mich sehr fasziniert! Die äußere Mauer als realexistierende Grenze zwischen BRD und DDR, die innere Mauer als Begrenzung der Gedanken in den Köpfen der Deutschen. Sowohl der West- als auch der Ostdeutschen: Meine Frage dazu: „Ist dies heute noch so? Wie fühlt sich ein Ostdeutscher wenn er mit einem Westdeutschen ist? Spürt man Unterschiede?</p> <p>Heute frage ich mich als Ausländerin: “Was passierte wirklich mit den Deutschen, als die reale Mauer weg war? Blieb eine Mauer in den Köpfen der Deutschen zurück? Gibt es sie heute noch?</p> <p>Danke für eventuelle Antworten.</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>    ]]></content>
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    <title>Der 9. November 1989?!?</title>
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    <published>2005-11-09T20:21:25+01:00</published>
    <updated>2006-10-26T17:52:39+02:00</updated>
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      <name>Valeria Perucco</name>
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    <summary type="html"><![CDATA[9. November 1989?!? Ein Datum, das ein Symbol geworden ist. Aber,… auch für eine Italienerin vom Gardasee?  Tausende Mal hat man mich über meine persönliche Meinung über diesen Tag gefragt. Und tausende Mal habe ich auf dem Gymnasium, an der Uni in Modena, an der Humboldt-Universität in Berlin mit Freunden, mit Lehrern und mit Dozenten versucht, nicht zu idiotisch zu antworten…  Heute, den 9.    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[9. November 1989?!? Ein Datum, das ein Symbol geworden ist. Aber,… auch für eine Italienerin vom Gardasee?  Tausende Mal hat man mich über meine persönliche Meinung über diesen Tag gefragt. Und tausende Mal habe ich auf dem Gymnasium, an der Uni in Modena, an der Humboldt-Universität in Berlin mit Freunden, mit Lehrern und mit Dozenten versucht, nicht zu idiotisch zu antworten…  Heute, den 9. November 2005, hat auch mein Lieblingsfreund Mario aus Berlin mir die gleiche Frage gestellt. Meine Antwort? Ganz einfach:  Am 9.November 1989 war ich zu jung und unselbstbewusst, um zu verstehen, was sowohl in Deutschland als auch in Italien passierte. Damals war ich 7 Jahre alt mit einem einzigen Traum im Kopf: Balletttänzerin zu werden. Ich hatte keinen anderen Platz im Kopf für andere beanspruchende Themen… Wahrscheinlich, im gleichen Moment, als die Mauer gefallen ist, als das bedeutendste historische Ereignis der Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert geschehen ist, probte ich, ein „unschuldiges Kind“, vor dem Spiegel eine Choreografie…  sorry, so habe ich alles verpasst… ;-(    ]]></content>
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