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Zwei Mädchen in Lomé – Hauptstadt von Togo, Brunnenduschen und ein Ausflug nach Kpalimé
Submitted by Johanna Richter on 28 April, 2007 - 05:17.
Gleich am ersten Tag tauschten wird Geld auf dem Schwarzmarkt, um für die nächsten Wochen gewappnet zu sein. Das Preis-Leistungsverhältnis hat sich in den letzten drei Jahren wo ich hier war nicht im geringsten geändert: Ein Essen an der Straße kostet ca. 20 Cent. Am ersten Sonntag ging’s dann in die Kirche wo gerade ein besonderer Gottesdienst war, nämlich extra für kranke. Das war total interessant. Wir wurden irgendwie gleich zu dem Chor gesetzt und kamen uns ein bissel verloren vor neben all diesen 500 schwarzen Menschen.. aber es war toll!
Dann haben wir noch Ausflüge gemacht und sind schließlich in mein Lieblingsstädtchen Kpalimé gefahren wo ich vor 3 Jahren gelebt und gearbeitet habe. Es hat sich eigentlich gar nichts verändert, nur das der Strom irgendwie öfters ausgefallen ist. Ja, und denkt jetzt nicht: hach wie gemütlich! Stromausfall, nein, nein: Die sonne geht schon ab 6 Uhr abends unter und danach sieht man einfach mal nichts. Und wenn man dann gerade auf dem Plumpsklo balanciert und schwups man nichts mehr sieht, ja dann braucht man einen guten Orientierungssinn.
Duschen und ähnliches hatten wir die letzten drei Wochen auch nicht. Man schöpft Wasser aus einem Brunnen und schöpft es sich nach und nach über den Körper - aber der Mensch ist ja ein Gewöhnungstier.
In Kpalimé habe ich meine Freunde wieder getroffen, wir haben eine Wanderung gemacht und kleine Höfe gesehen, wo die Kinder vor Angst vor uns Weissen weg gerannt sind. Es gibt wirklich noch Menschen, die noch nie einen Weißen gesehen haben. Mit unseren verpackten Lollies konnten sie dann auch wenig anfangen. Die Wanderung war so schön - Bilder werden es beweisen. Und man fühlt sich wie im Paradies - so zwischen Kaffeeplantagen und Boababs (Affenbrotbäume).
Das schönste an Kpalimé war einfach, dass ich mich zuhause gefühlt habe, irgendwie angekommen. Ich habe mich sicher und aufgenommen gefühlt, vielleicht sogar mehr als vor drei Jahren. Auch ein paar meiner ehemaligen Schüler habe ich gesehen: Mein alter Englischlehrer ist leider schon in Rente gegangen.
Dann haben wir noch Ausflüge gemacht und sind schließlich in mein Lieblingsstädtchen Kpalimé gefahren wo ich vor 3 Jahren gelebt und gearbeitet habe. Es hat sich eigentlich gar nichts verändert, nur das der Strom irgendwie öfters ausgefallen ist. Ja, und denkt jetzt nicht: hach wie gemütlich! Stromausfall, nein, nein: Die sonne geht schon ab 6 Uhr abends unter und danach sieht man einfach mal nichts. Und wenn man dann gerade auf dem Plumpsklo balanciert und schwups man nichts mehr sieht, ja dann braucht man einen guten Orientierungssinn.
Duschen und ähnliches hatten wir die letzten drei Wochen auch nicht. Man schöpft Wasser aus einem Brunnen und schöpft es sich nach und nach über den Körper - aber der Mensch ist ja ein Gewöhnungstier.
In Kpalimé habe ich meine Freunde wieder getroffen, wir haben eine Wanderung gemacht und kleine Höfe gesehen, wo die Kinder vor Angst vor uns Weissen weg gerannt sind. Es gibt wirklich noch Menschen, die noch nie einen Weißen gesehen haben. Mit unseren verpackten Lollies konnten sie dann auch wenig anfangen. Die Wanderung war so schön - Bilder werden es beweisen. Und man fühlt sich wie im Paradies - so zwischen Kaffeeplantagen und Boababs (Affenbrotbäume).
Das schönste an Kpalimé war einfach, dass ich mich zuhause gefühlt habe, irgendwie angekommen. Ich habe mich sicher und aufgenommen gefühlt, vielleicht sogar mehr als vor drei Jahren. Auch ein paar meiner ehemaligen Schüler habe ich gesehen: Mein alter Englischlehrer ist leider schon in Rente gegangen.
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